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	<title>Sacra.Wiki - Benutzerbeiträge [de-at]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Norbert_Wolfgang_H%C3%B6slinger&amp;diff=3764</id>
		<title>Norbert Wolfgang Höslinger</title>
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		<updated>2020-06-30T14:43:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Norbert Wolfgang Höslinger&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1930/12/25&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Wien&lt;br /&gt;
|Einkleidung=1948/08/27&lt;br /&gt;
|Profess=1952/08/28&lt;br /&gt;
|Primiz=1954/05/30&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=2011/04/01&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Klosterneuburg&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|Quelle=Karl Holubar (Hrsg.), Das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg. Geschichtliche und statistische Daten. 3. vervollständigte Auflage, Verlag Stift Klosterneuburg 2014, S. 83-84.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Professor Dr. theol., Dr. h.c. Norbert Wolfgang Höslinger, * 25. Dezember 1930 in Wien, † 1. April 2011, war Chorherr des [[Stift Klosterneuburg|Stiftes Klosterneuburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höslinger legte 1948 die Matura am Gymnasium in Klosterneuburg ab. Am 27. August desselben Jahres wurde er im Stift Klosterneuburg eingekleidet. Die Profess legte er am 28. August 1952 ab. Am 23. Mai 1954 wurde er in der [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Wien, Klosterneuburg, Stift (Obere Stadt)|Stiftskirche Klosterneuburg]] zum Priester geweiht, wo er am 30. Mai 1954 auch Primiz feierte. In seinen Kaplansjahren in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Wien, Floridsdorf|Floridsdorf]] (von August 1954 bis September 1959) und in der Stiftspfarre Klosterneuburg (von September 1959 bis Juli 1965) verstand er es, vor allem die Jugend anzusprechen und für den Glauben zu begeistern. Als Pfarrer der Gemeinde [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Klosterneuburg, St. Martin (Untere Stadt)|St. Martin in Klosterneuburg]] (August 1968 bis August 1975) versuchte er in der Seelsorge mit eifrigem Engagement die Beschlüsse des Zweiten Vatikanischen Konzils umzusetzen und seinen Geist in den Gläubigen zu wecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lebenswerk Höslingers wurde das Vermächtnis seines großen Lehrers und Vorbildes [[Pius Parsch]] in Bibel und Liturgie. So übernahm er im Juni 1957 die Leitung des &amp;quot;Volksliturgischen Apostolats&amp;quot;, das seit 1969 &amp;quot;Pius Parsch-Institut&amp;quot; heißt, und die Schriftleitung der Zeitschrift &amp;quot;Bibel und Liturgie&amp;quot;. 1957 wurde er auch Leiter des &amp;quot;Klosterneuburger Bibelapostolates&amp;quot;, 1966 Direktor des &amp;quot;Österreichischen Katholischen Bibelwerks&amp;quot;. Höslinger übernahm von 2001 bis 2004 die Pfarre [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Wien, Heiligenstadt|Heiligenstadt]] (Wien XIX.), in der er schon viele Jahre zuvor Aushilfe gemacht hatte. Er starb am 1. April 2011 und wurde am 15. April 2011 in der Pfarrergruft der Pfarre Klosterneuburg–St. Martin am Unteren Stadtfriedhof beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in Wien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Bertrand_Georg_Puchwein&amp;diff=3763</id>
		<title>Bertrand Georg Puchwein</title>
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		<updated>2020-06-30T14:38:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Bertrand Georg Puchwein&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1924/10/09&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Wien&lt;br /&gt;
|Einkleidung=1945/10/28&lt;br /&gt;
|Profess=1949/08/28&lt;br /&gt;
|Primiz=1953/05/03&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=2011/07/19&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Klosterneuburg&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|Quelle=Karl Holubar (Hrsg.), Das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg. Geschichtliche und statistische Daten. 3. vervollständigte Auflage, Verlag Stift Klosterneuburg 2014, S. 84-85.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Bertrand Georg Puchwein, * 9. Oktober 1924 in Wien, † 19. Juli 2011, war Erzbischöflicher Geistlicher Rat und Chorherr des [[Stift Klosterneuburg|Stiftes Klosterneuburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während seiner Gymnasialzeit war Puchwein Sängerknabe im Stift. Nach der Matura 1942 musste er zuerst bis April 1943 den Reichsarbeitsdienst leisten und bis 1945 zur Wehrmacht einrücken. Nach einigen Monaten in amerikanischer Kriegsgefangenschaft konnte er am 28. Oktober 1945 im Stift Klosterneuburg eingekleidet werden. Die feierliche Profess legte er am 28. August 1949 ab, die Priesterweihe erhielt er am 29. April 1951, Primiz feierte er am 3. Mai 1951. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein priesterliches Wirken galt den Pfarren des Stiftes: Von August 1951 bis August 1954 war er Kaplan in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Wien, Donaufeld|Donaufeld]] und von August 1954 bis April 1962 Kaplan in der [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Klosterneuburg, Stift (Obere Stadt)|Stiftspfarre Klosterneuburg]]. In beiden Pfarren galt sein pastorales Augenmerk besonders der Jugend; seine klare Stimme, begleitet mit dem Spiel auf der Gitarre, wird vielen in stetiger Erinnerung bleiben. Am 1. Mai 1962 wurde er zum Pfarrer von [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Wien, Sievering|Sievering]] bestellt, ein Amt, das er bis 2005 bekleidete. Er starb am 19. Juli 2011 und wurde am 26. Juli 2011 in der Gruft der Sebastianikapelle beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sängerknabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Wolfgang_Otto_J%C3%B6chlinger&amp;diff=3762</id>
		<title>Wolfgang Otto Jöchlinger</title>
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		<updated>2020-06-30T14:34:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Wolfgang Otto Jöchlinger&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1933/02/14&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Wien&lt;br /&gt;
|Einkleidung=1952/08/27&lt;br /&gt;
|Profess=1956/08/28&lt;br /&gt;
|Primiz=1958/05/11&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=2012/10/17&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Klosterneuburg&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|Quelle=Karl Holubar (Hrsg.), Das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg. Geschichtliche und statistische Daten. 3. vervollständigte Auflage, Verlag Stift Klosterneuburg 2014, S. 85.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Wolfgang Otto Jöchlinger, * 14. Februar 1933 in Wien-Leopoldau (Wien XXI.), † 17. Oktober 2012, war Doktor der Theologie und Chorherr des [[Stift Klosterneuburg|Stiftes Klosterneuburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jöchlinger maturierte 1952 in Wien (IX.) und wurde im selben Jahr am 27. August im Stift Klosterneuburg eingekleidet. Er legte die feierliche Profess am 28. August 1956 ab, die Priesterweihe empfing er am 4. Mai 1958, Primiz feierte er am 11. Mai 1958. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von September 1958 bis Juli 1960 war er Kaplan in Maria-Lourdes (Wien XII.). Von August 1960 bis Juli 1973 bekleidete er das Amt des Leiters des Stifts-Juvenates in Klosterneuburg, Leopoldstraße. Zum Doktor der Theologie promovierte Jöchlinger am 1. Juli 1966, im September 1966 wurde er zum Professor für Patrologie an der philosophisch-theologischen Hauslehranstalt des Stiftes Klosterneuburg ernannt. Von Juli 1973 bis August 1980 war er Kaplan in Maria Hietzing (Wien XIII.) und Religionslehrer am Gymnasium Wien XIII. Von September 1980 bis September 1982 wirkte er als Pfarrer in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Höflein an der Donau|Höflein an der Donau]] und als Religionslehrer an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg. Am 1. Oktober 1982 wurde Wolfgang zum Pfarrer von [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Korneuburg|Korneuburg]] bestellt, eine Aufgabe, die er bis Ende 2007 erfüllte. Er starb am 17. Oktober 2012 und wurde am 30. Oktober 2012 in der Gruft der Sebastianikapelle beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in Wien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Wolfgang_Otto_J%C3%B6chlinger&amp;diff=3761</id>
		<title>Wolfgang Otto Jöchlinger</title>
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		<updated>2020-06-30T14:34:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Wolfgang Otto Jöchlinger&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1933/02/14&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Wien&lt;br /&gt;
|Einkleidung=1952/08/27&lt;br /&gt;
|Profess=1956/08/28&lt;br /&gt;
|Primiz=1958/05/11&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=2012/10/17&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Klosterneuburg&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|Quelle=Karl Holubar (Hrsg.), Das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg. Geschichtliche und statistische Daten. 3. vervollständigte Auflage, Verlag Stift Klosterneuburg 2014, S. 85.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Wolfgang Otto Jöchlinger, * 14. Februar 1933 in Wien-Leopoldau (Wien XXI.), † 17. Oktober 2012, war Doktor der Theologie und Chorherr des [[Stiftes Klosterneuburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jöchlinger maturierte 1952 in Wien (IX.) und wurde im selben Jahr am 27. August im Stift Klosterneuburg eingekleidet. Er legte die feierliche Profess am 28. August 1956 ab, die Priesterweihe empfing er am 4. Mai 1958, Primiz feierte er am 11. Mai 1958. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von September 1958 bis Juli 1960 war er Kaplan in Maria-Lourdes (Wien XII.). Von August 1960 bis Juli 1973 bekleidete er das Amt des Leiters des Stifts-Juvenates in Klosterneuburg, Leopoldstraße. Zum Doktor der Theologie promovierte Jöchlinger am 1. Juli 1966, im September 1966 wurde er zum Professor für Patrologie an der philosophisch-theologischen Hauslehranstalt des Stiftes Klosterneuburg ernannt. Von Juli 1973 bis August 1980 war er Kaplan in Maria Hietzing (Wien XIII.) und Religionslehrer am Gymnasium Wien XIII. Von September 1980 bis September 1982 wirkte er als Pfarrer in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Höflein an der Donau|Höflein an der Donau]] und als Religionslehrer an der Höheren Bundeslehr- und Versuchsanstalt für Wein- und Obstbau in Klosterneuburg. Am 1. Oktober 1982 wurde Wolfgang zum Pfarrer von [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Korneuburg|Korneuburg]] bestellt, eine Aufgabe, die er bis Ende 2007 erfüllte. Er starb am 17. Oktober 2012 und wurde am 30. Oktober 2012 in der Gruft der Sebastianikapelle beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in Wien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Ortwin_Nobert_Ableidinger&amp;diff=3760</id>
		<title>Ortwin Nobert Ableidinger</title>
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		<updated>2020-06-30T13:47:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Ortwin Norbert Ableidinger&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1911/04/24&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Kirchberg am Walde (Niederösterreich)&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1992/02/01&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Klosterneuburg&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|Quelle=Karl Holubar (Hrsg.), Das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg. Geschichtliche und statistische Daten. 3. vervollständigte Auflage, Verlag Stift Klosterneuburg 2014, S. 65&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ortwin Norbert Ableidinger, * 24. April 1911 in Kirchberg am Walde (Niederösterreich), † 1. Februar 1992, Erzbischöflicher Konsistorialrat, war Sängerknabe im [[Stift Zwettl]], kam bereits 1925 ins [[Stift Klosterneuburg]] und legte 1931 die Matura ab. Er wurde im Oktober 1931 eingekleidet und absolvierte Noviziat und Studium im Stift. 1935 legte er die feierliche Profess ab und wurde am 4. Juli 1937 zum Priester geweiht. Von 1937-1939 war er Kaplan in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Wien, Donaufeld|Donaufeld]], im August 1939 wurde er als Kriegspfarrer zur Wehrmacht einberufen, war dann von September 1939 bis Juni 1940 Standortpfarrer in Krakau und anschließend in Warschau. Als die Ordensmänner aus der Militärseelsorge entfernt wurden, kehrte er im Februar 1941 nach Donaufeld zurück, wo er bis August 1951 vor allem als Jugendseelsorger hervorragend wirkte. Die Zeit beschränkter Wirkmöglichkeit im Krieg benützte der musikalisch Hochbegabte zum Studium für Kirchenmusik an der &amp;quot;Reichshochschule für Musik&amp;quot; in Wien, welches er mit entsprechenden Prüfungen abschließen konnte. 1951-1968 war er Pfarrer in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Weidling|Weidling]]. Nach einem kurzen Zwischenspiel in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Wien, Floridsdorf|Floridsdorf]] war er seit 1969 bis zu seinem Tod Pfarrer in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Tattendorf|Tattendorf]]. Der Erzbischof würdigte seine erfolgreiche Seelsorgetätigkeit mit der Ernennung zum Geistlichen Rat und zuletzt zum Konsistorialrat. Ableidinger starb am 1. Februar 1992 und wurde am 18. Februar 1992 in der Gruft der Sebastianikapelle beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:geboren in Niederösterreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Berthold_III._Ignaz_Fr%C3%B6schl&amp;diff=3759</id>
		<title>Berthold III. Ignaz Fröschl</title>
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		<updated>2020-06-30T13:47:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Berthold Ignaz Fröschl&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1813/06/07&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Weinsteig (Niederösterreich)&lt;br /&gt;
|Einkleidung=1833/09/22&lt;br /&gt;
|Profess=1836/09/25&lt;br /&gt;
|Primiz=1838/07/25&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1882/08/17&lt;br /&gt;
|Sterbeort=Klosterneuburg (Niederösterreich)&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Klostereuburg&lt;br /&gt;
|Funktion=Propst&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Berthold HI. Ignaz Fröschl, * 7. Juni 1813 in Weinsteig (Niederösterreich), † 17. August 1882 in Klosterneuburg (Niederösterreich), war Propst des [[Stift Klosterneuburg|Stiftes Klosterneuburg]] von 1871-1882. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fröschl wurde am 22. September 1833 eingekleidet, legte am 25. September 1836 die Profess ab, seine Priesterweihe erfolgte am 25. Juli 1838 und die Primiz am 29.Juli 1838. 1839 wurde er Hilfspriester in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Stift Klosterneuburg|Stoitzendorf]], dann in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Wien, Heiligenstadt|Heiligenstadt]] bis 1846, Hofkaplan und Beichtvater beim Herzog Karl Ludwig II. in Parma von 1846-1847. 1847 war er Professor für Dogmatik an der theologischen Lehranstalt des Stiftes, 1855 Pfarrverweser in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Wien, Sievering|Sievering]], Pfarrverweser in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Korneuburg|Korneuburg]] und zugleich Dechant des Dekanates Stockerau 1869-1871. Am 4. August 1871 wurde Fröschl zum Propst gewählt und am 5. August 1871 benediziert. 1878 erhielt er von Kaiser Franz Joseph das Komturkreuz des Franz-Joseph-Ordens. Fröschl starb am 17. August 1882 und wurde am 20. August 1882 in der Chorherrengruft auf dem Friedhof der Oberen Stadt in Klosterneuburg beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ #invoke: Funktionsleiste | Execute&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER1=[[Adam II. Schreck ]]&lt;br /&gt;
|FUNKTION1=[[Liste der Pröpste des Stiftes Klosterneuburg|Propst des Stiftes Klosterneuburg]]&lt;br /&gt;
|ZEITRAUM1=1871–1882&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER1=[[Ubald Ewald Kostersitz]] &lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=NN1&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER2=NN2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Bruno_Gerhard_Sch%C3%BCch&amp;diff=3758</id>
		<title>Bruno Gerhard Schüch</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://sacra.wiki/index.php?title=Bruno_Gerhard_Sch%C3%BCch&amp;diff=3758"/>
		<updated>2020-06-30T13:46:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Bruno Gerhard Schüch&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1928/04/16&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Pinkaute (Mähren)&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1992/06/03&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Klosterneuburg&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|Quelle=Karl Holubar (Hrsg.), Das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg. Geschichtliche und statistische Daten. 3. vervollständigte Auflage, Verlag Stift Klosterneuburg 2014, S. 66&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Dr. Bruno Gerhard Schüch, * 16. April 1928 in Pinkaute (Mähren), † 3. Juni 1992, Erzbischöflicher Geistlicher Rat und Chorherr des [[Stift Klosterneuburg|Stiftes Klosterneuburg]], wurde 1944 zum Kriegsdienst eingezogen und geriet in Gefangenschaft. Er maturierte 1950 in Salzburg. Im selben Jahr trat er in das Stift Klosterneuburg ein, verband sich 1954 in der Feierlichen Profess der Gemeinschaft und wurde 1956 zum Priester geweiht. Er war als Kaplan in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Wien, Meidling|Meidling]], [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Wien, Nußdorf|Nußdorf]] und [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Klosterneuburg, St. Martin (Untere Stadt)|St.Martin-Klosterneuburg]] tätig. 1967 wurde er an der Universität Wien zum Doktor der Theologie promoviert. Er legte auch die Lehramtsprüfung für Religionsunterricht an Höheren Schulen ab und wurde 1968 mit der Professur für Religionswissenschaft an der damals noch aktiven stiftlichen Theologischen Lehranstalt betreut. Seit Juli 1971 war er Pfarrer in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Neustift am Walde|Neustift am Walde]]. Er starb am 6. Juni 1992 und wurde am 10. Juli 1992 im Pfarrergrab auf dem Stammersdorfer Zentralfriedhof beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in Mähren]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Eugen_Ludwig_Terkowics&amp;diff=3757</id>
		<title>Eugen Ludwig Terkowics</title>
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		<updated>2020-06-30T13:46:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Eugen Ludwig Terkowics&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Wien&lt;br /&gt;
|Profess=1939/08/28&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1993/06/08&lt;br /&gt;
|Quelle=Karl Holubar (Hrsg.), Das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg. Geschichtliche und statistische Daten. 3. vervollständigte Auflage, Verlag Stift Klosterneuburg 2014, S. 66-67&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Eugen Ludwig Terkowics, * in Wien-Meidling, † 8. Juni 1993, war Chorherr des Stiftes Klosterneuburg und Erzbischöflicher Konsistorialrat und Regierungsrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Terkowics wurde am 10. November 1940 zum Priester geweiht, nachdem er am 28. August 1939 die feierliche Profess im [[Stift Klosterneuburg]] abgelegt hatte. Er war nur die kurze Zeit von Dezember 1940 bis Juni 1941 als Kaplan in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Wien, Leopoldau|Wien-Leopoldau]] tätig und kam bereits im Juni 1941 wieder in seine Heimatgemeinde Meidling zurück. 1960 wurde er Pfarrer in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Wien, Meidling|Meidling]], und war Fachinspektor für Religionsunterricht an Pflichtschulen in Wien, welches Amt er vom Juli 1961 bis 1976 innehatte. 1953 bis 1975 war er Präses der Kolpingfamilie Meidling gewesen, von 1964 bis 1970 Diözesenpräses der Kolpingfamilien der Erzdiözese Wien. Seit 1965 war er auch Bundespräses des Reichsbundes. Im Oktober 1984 bat er seinen Oberen, sich von den Pfarrgeschäften zurückziehen zu dürfen, doch er wirkte auch weiterhin noch im Seelsorgsbereich der Pfarre Meidling mit. 1970 erfolgte seine Ernennung zum Erzbischöflichen Geistlichen Rat, 1973 zum Erzbischöflichen Konsistorialrat, 1967 erhielt er das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich und 1968 wurde ihm der Titel Regierungsrat vom Bundespräsidenten verliehen. Er starb am 8. Juni 1993 und wurde am 18. Juni 1993 auf dem Meidlinger Friedhof in der Pfarrgruft beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in Wien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
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		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Michael_Heinrich_Schmid&amp;diff=3756</id>
		<title>Michael Heinrich Schmid</title>
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		<updated>2020-06-30T13:43:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Michael Heinrich Schmid&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1922/05/09&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Wien&lt;br /&gt;
|Profess=1948/08/28&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1995/04/24&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Klosterneuburg&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|Quelle=Karl Holubar (Hrsg.), Das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg. Geschichtliche und statistische Daten. 3. vervollständigte Auflage, Verlag Stift Klosterneuburg 2014, S. 68&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Michael Heinrich Schmid, * 9. Mai 1922 in Wien, † 24. April 1995, war Chorherr des [[Stift Klosterneuburg|Stiftes Klosterneuburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schmid wuchs in der Stiftspfarre [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Grinzing|Grinzing]] auf. Nach der Matura im Jahr 1940 wurde er im Stift Klosterneuburg eingekleidet und noch als Novize zum Reichsarbeitsdienst und anschließend zur Luftwaffe einberufen und kehrte 1946 aus amerikanischer Gefangenschaft heim. Am 28. August 1948 legte er die feierliche Profess ab und wurde am 10. Juli 1949 zum Priester geweiht.&lt;br /&gt;
Als Kaplan wirkte er sehr erfolgreich in den Pfarren [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Wien, Floridsdorf|Floridsdorf]] und [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Klosterneuburg, St. Martin (Untere Stadt)|St. Martin-Klosterneuburg]], nebenbei auch in leitender Funktion in der Jungscharseelsorge der Erzdiözese Wien. 1952 wurde er zum Sozius des Novizenmeisters bestellt und lehrte zugleich an der theologischen Hochschule des Stiftes. 1954 wurde er zum Novizenmeister und Klerikerdirektor ernannt, nebenbei war er Generalsekretär der [[Österreichische Chorherrenkongregation|Österreichischen Chorherrenkongregation]]. Am 2. Januar 1965 wählten ihn die Mitbrüder zum ersten Mal zum Stiftsdechant (fünfmal sprachen sie ihm durch Wiederwahl ihr Vertrauen aus), er übte dieses Amt bis kurz vor seinem Tod am 24. April 1995 aus. Außerdem betreute seit 1975 als Kirchenrektor die kleine Gemeinde von Weidlingbach. Am 26. April 1995 wurde Schmid in der Gruft der Sebastianikapelle beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Novizenmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftsdechant]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Winfried_Rudolf_Lemp&amp;diff=3754</id>
		<title>Winfried Rudolf Lemp</title>
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		<updated>2020-06-30T13:41:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Winfried Rudolf Lemp&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1920&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1995/06/01&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Klosterneuburg&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|Quelle=Karl Holubar (Hrsg.), Das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg. Geschichtliche und statistische Daten. 3. vervollständigte Auflage, Verlag Stift Klosterneuburg 2014, S. 67&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Winfried Rudolf Lemp, * 1920, † 1. Juni 1995, war Erzbischöflicher Geistlicher Rat und Chorherr des [[Stift Klosterneuburg|Stiftes Klosterneuburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lemp maturierte 1939 am Bundesgymnasium seiner Heimatstadt Klosterneuburg und trat anschließend in das Stift ein. Er war Kaplan in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Wien, Nußdorf|Nußdorf]], [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Wien, Floridsdorf|Wien-Floridsdorf]], [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Korneuburg|Korneuburg]] und [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Wien, Donaufeld|Donaufeld]], dort betreute er auch das Krankenhaus neben den Kaplandiensten. Von 1988 bis 1991 widmete er sich nur dem Spital, 1991 kehrte er ins Stift zurück. 1987 dankte ihm der Bischof durch die Ernennung zum Geistlichen Rat. Er starb am 1. Juni 1995 und wurde am 6. Juni 1995 in der Gruft der Sebastianikapelle beigesetzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
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		<title>Eugen Ludwig Terkowics</title>
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		<updated>2020-06-30T13:41:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Eugen Ludwig Terkowics&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Wien&lt;br /&gt;
|Profess=1939/08/28&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1993/06/08&lt;br /&gt;
|Quelle=Karl Holubar (Hrsg.), Das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg. Geschichtliche und statistische Daten. 3. vervollständigte Auflage, Verlag Stift Klosterneuburg 2014, S. 66-67&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Eugen Ludwig Terkowics, * in Wien-Meidling, † 8. Juni 1993, war Chorherr des Stiftes Klosterneuburg und Erzbischöflicher Konsistorialrat und Regierungsrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Terkowics wurde am 10. November 1940 zum Priester geweiht, nachdem er am 28. August 1939 die feierliche Profess im [[Stift Klosterneuburg]] abgelegt hatte. Er war nur die kurze Zeit von Dezember 1940 bis Juni 1941 als Kaplan in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Wien, Leopoldau|Wien-Leopoldau]] tätig und kam bereits im Juni 1941 wieder in seine Heimatgemeinde Meidling zurück. 1960 wurde er Pfarrer in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Wien, Meidling|Meidling]], und war Fachinspektor für Religionsunterricht an Pflichtschulen in Wien, welches Amt er vom Juli 1961 bis 1976 innehatte. 1953 bis 1975 war er Präses der Kolpingfamilie Meidling gewesen, von 1964 bis 1970 Diözesenpräses der Kolpingfamilien der Erzdiözese Wien. Seit 1965 war er auch Bundespräses des Reichsbundes. Im Oktober 1984 bat er seinen Oberen, sich von den Pfarrgeschäften zurückziehen zu dürfen, doch er wirkte auch weiterhin noch im Seelsorgsbereich der Pfarre Meidling mit. 1970 erfolgte seine Ernennung zum Erzbischöflichen Geistlichen Rat, 1973 zum Erzbischöflichen Konsistorialrat, 1967 erhielt er das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich und 1968 wurde ihm der Titel Regierungsrat vom Bundespräsidenten verliehen. Er starb am 8. Juni 1993 und wurde am 18. Juni 1993 auf dem Meidlinger Friedhof in der Pfarrgruft beigesetzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
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	<entry>
		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Bruno_Gerhard_Sch%C3%BCch&amp;diff=3752</id>
		<title>Bruno Gerhard Schüch</title>
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		<updated>2020-06-30T13:40:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Bruno Gerhard Schüch&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1928/04/16&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Pinkaute (Mähren)&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1992/06/03&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Klosterneuburg&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|Quelle=Karl Holubar (Hrsg.), Das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg. Geschichtliche und statistische Daten. 3. vervollständigte Auflage, Verlag Stift Klosterneuburg 2014, S. 66&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Dr. Bruno Gerhard Schüch, * 16. April 1928 in Pinkaute (Mähren), † 3. Juni 1992, Erzbischöflicher Geistlicher Rat und Chorherr des [[Stift Klosterneuburg|Stiftes Klosterneuburg]], wurde 1944 zum Kriegsdienst eingezogen und geriet in Gefangenschaft. Er maturierte 1950 in Salzburg. Im selben Jahr trat er in das Stift Klosterneuburg ein, verband sich 1954 in der Feierlichen Profess der Gemeinschaft und wurde 1956 zum Priester geweiht. Er war als Kaplan in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Wien, Meidling|Meidling]], [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Wien, Nußdorf|Nußdorf]] und [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Klosterneuburg, St. Martin (Untere Stadt)|St.Martin-Klosterneuburg]] tätig. 1967 wurde er an der Universität Wien zum Doktor der Theologie promoviert. Er legte auch die Lehramtsprüfung für Religionsunterricht an Höheren Schulen ab und wurde 1968 mit der Professur für Religionswissenschaft an der damals noch aktiven stiftlichen Theologischen Lehranstalt betreut. Seit Juli 1971 war er Pfarrer in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Neustift am Walde|Neustift am Walde]]. Er starb am 6. Juni 1992 und wurde am 10. Juli 1992 im Pfarrergrab auf dem Stammersdorfer Zentralfriedhof beigesetzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Berthold_III._Ignaz_Fr%C3%B6schl&amp;diff=3751</id>
		<title>Berthold III. Ignaz Fröschl</title>
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		<updated>2020-06-30T13:39:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Berthold Ignaz Fröschl&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1813/06/07&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Weinsteig (Niederösterreich)&lt;br /&gt;
|Einkleidung=1833/09/22&lt;br /&gt;
|Profess=1836/09/25&lt;br /&gt;
|Primiz=1838/07/25&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1882/08/17&lt;br /&gt;
|Sterbeort=Klosterneuburg (Niederösterreich)&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Klostereuburg&lt;br /&gt;
|Funktion=Propst&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Berthold HI. Ignaz Fröschl, * 7. Juni 1813 in Weinsteig (Niederösterreich), † 17. August 1882 in Klosterneuburg (Niederösterreich), war Propst des [[Stift Klosterneuburg|Stiftes Klosterneuburg]] von 1871-1882. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fröschl wurde am 22. September 1833 eingekleidet, legte am 25. September 1836 die Profess ab, seine Priesterweihe erfolgte am 25. Juli 1838 und die Primiz am 29.Juli 1838. 1839 wurde er Hilfspriester in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Stift Klosterneuburg|Stoitzendorf]], dann in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Wien, Heiligenstadt|Heiligenstadt]] bis 1846, Hofkaplan und Beichtvater beim Herzog Karl Ludwig II. in Parma von 1846-1847. 1847 war er Professor für Dogmatik an der theologischen Lehranstalt des Stiftes, 1855 Pfarrverweser in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Wien, Sievering|Sievering]], Pfarrverweser in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Korneuburg|Korneuburg]] und zugleich Dechant des Dekanates Stockerau 1869-1871. Am 4. August 1871 wurde Fröschl zum Propst gewählt und am 5. August 1871 benediziert. 1878 erhielt er von Kaiser Franz Joseph das Komturkreuz des Franz-Joseph-Ordens. Fröschl starb am 17. August 1882 und wurde am 20. August 1882 in der Chorherrengruft auf dem Friedhof der Oberen Stadt in Klosterneuburg beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ #invoke: Funktionsleiste | Execute&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER1=[[Adam II. Schreck ]]&lt;br /&gt;
|FUNKTION1=[[Liste der Pröpste des Stiftes Klosterneuburg|Propst des Stiftes Klosterneuburg]]&lt;br /&gt;
|ZEITRAUM1=1871–1882&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER1=[[Ubald Ewald Kostersitz]] &lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=NN1&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER2=NN2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Ortwin_Nobert_Ableidinger&amp;diff=3749</id>
		<title>Ortwin Nobert Ableidinger</title>
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		<updated>2020-06-30T13:37:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Ortwin Norbert Ableidinger&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1911/04/24&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Kirchberg am Walde (Niederösterreich)&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1992/02/01&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Klosterneuburg&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|Quelle=Karl Holubar (Hrsg.), Das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg. Geschichtliche und statistische Daten. 3. vervollständigte Auflage, Verlag Stift Klosterneuburg 2014, S. 65&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ortwin Norbert Ableidinger, * 24. April 1911 in Kirchberg am Walde (Niederösterreich), † 1. Februar 1992, Erzbischöflicher Konsistorialrat, war Sängerknabe im [[Stift Zwettl]], kam bereits 1925 ins [[Stift Klosterneuburg]] und legte 1931 die Matura ab. Er wurde im Oktober 1931 eingekleidet und absolvierte Noviziat und Studium im Stift. 1935 legte er die feierliche Profess ab und wurde am 4. Juli 1937 zum Priester geweiht. Von 1937-1939 war er Kaplan in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Wien, Donaufeld|Donaufeld]], im August 1939 wurde er als Kriegspfarrer zur Wehrmacht einberufen, war dann von September 1939 bis Juni 1940 Standortpfarrer in Krakau und anschließend in Warschau. Als die Ordensmänner aus der Militärseelsorge entfernt wurden, kehrte er im Februar 1941 nach Donaufeld zurück, wo er bis August 1951 vor allem als Jugendseelsorger hervorragend wirkte. Die Zeit beschränkter Wirkmöglichkeit im Krieg benützte der musikalisch Hochbegabte zum Studium für Kirchenmusik an der &amp;quot;Reichshochschule für Musik&amp;quot; in Wien, welches er mit entsprechenden Prüfungen abschließen konnte. 1951-1968 war er Pfarrer in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Weidling|Weidling]]. Nach einem kurzen Zwischenspiel in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Wien, Floridsdorf|Floridsdorf]] war er seit 1969 bis zu seinem Tod Pfarrer in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Tattendorf|Tattendorf]]. Der Erzbischof würdigte seine erfolgreiche Seelsorgetätigkeit mit der Ernennung zum Geistlichen Rat und zuletzt zum Konsistorialrat. Ableidinger starb am 1. Februar 1992 und wurde am 18. Februar 1992 in der Gruft der Sebastianikapelle beigesetzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Winfried_Rudolf_Lemp&amp;diff=3745</id>
		<title>Winfried Rudolf Lemp</title>
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		<updated>2020-06-30T12:56:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Winfried Rudolf Lemp&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1920&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1995/06/01&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Klosterneuburg&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|Quelle=Karl Holubar (Hrsg.), Das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg. Geschichtliche und statistische Daten. 3. vervollständigte Auflage, Verlag Stift Klosterneuburg 2014, S. 67&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Winfried Rudolf Lemp, * 1920, † 1. Juni 1995, war Erzbischöflicher Geistlicher Rat und Chorherr des [[Stift Klosterneuburg|Stiftes Klosterneuburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lemp maturierte 1939 am Bundesgymnasium seiner Heimatstadt Klosterneuburg und trat anschließend in das Stift ein. Er war Kaplan in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Nußdorf|Nußdorf]], [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Floridsdorf|Wien-Floridsdorf]], [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Korneuburg|Korneuburg]] und [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Donaufeld|Donaufeld]], dort betreute er auch das Krankenhaus neben den Kaplandiensten. Von 1988 bis 1991 widmete er sich nur dem Spital, 1991 kehrte er ins Stift zurück. 1987 dankte ihm der Bischof durch die Ernennung zum Geistlichen Rat. Er starb am 1. Juni 1995 und wurde am 6. Juni 1995 in der Gruft der Sebastianikapelle beigesetzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Eugen_Ludwig_Terkowics&amp;diff=3743</id>
		<title>Eugen Ludwig Terkowics</title>
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		<updated>2020-06-30T12:52:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Eugen Ludwig Terkowics&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Wien&lt;br /&gt;
|Profess=1939/08/28&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1993/06/08&lt;br /&gt;
|Quelle=Karl Holubar (Hrsg.), Das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg. Geschichtliche und statistische Daten. 3. vervollständigte Auflage, Verlag Stift Klosterneuburg 2014, S. 66-67&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Eugen Ludwig Terkowics, * in Wien-Meidling, † 8. Juni 1993, war Chorherr des Stiftes Klosterneuburg und Erzbischöflicher Konsistorialrat und Regierungsrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Terkowics wurde am 10. November 1940 zum Priester geweiht, nachdem er am 28. August 1939 die feierliche Profess im [[Stift Klosterneuburg]] abgelegt hatte. Er war nur die kurze Zeit von Dezember 1940 bis Juni 1941 als Kaplan in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Leopoldau|Wien-Leopoldau]] tätig und kam bereits im Juni 1941 wieder in seine Heimatgemeinde Meidling zurück. 1960 wurde er Pfarrer in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Meidling|Meidling]], und war Fachinspektor für Religionsunterricht an Pflichtschulen in Wien, welches Amt er vom Juli 1961 bis 1976 innehatte. 1953 bis 1975 war er Präses der Kolpingfamilie Meidling gewesen, von 1964 bis 1970 Diözesenpräses der Kolpingfamilien der Erzdiözese Wien. Seit 1965 war er auch Bundespräses des Reichsbundes. Im Oktober 1984 bat er seinen Oberen, sich von den Pfarrgeschäften zurückziehen zu dürfen, doch er wirkte auch weiterhin noch im Seelsorgsbereich der Pfarre Meidling mit. 1970 erfolgte seine Ernennung zum Erzbischöflichen Geistlichen Rat, 1973 zum Erzbischöflichen Konsistorialrat, 1967 erhielt er das Goldene Verdienstzeichen der Republik Österreich und 1968 wurde ihm der Titel Regierungsrat vom Bundespräsidenten verliehen. Er starb am 8. Juni 1993 und wurde am 18. Juni 1993 auf dem Meidlinger Friedhof in der Pfarrgruft beigesetzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
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	<entry>
		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Bruno_Gerhard_Sch%C3%BCch&amp;diff=3742</id>
		<title>Bruno Gerhard Schüch</title>
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		<updated>2020-06-30T12:36:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Bruno Gerhard Schüch&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1928/04/16&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Pinkaute (Mähren)&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1992/06/03&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Klosterneuburg&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|Quelle=Karl Holubar (Hrsg.), Das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg. Geschichtliche und statistische Daten. 3. vervollständigte Auflage, Verlag Stift Klosterneuburg 2014, S. 66&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Dr. Bruno Gerhard Schüch, * 16. April 1928 in Pinkaute (Mähren), † 3. Juni 1992, Erzbischöflicher Geistlicher Rat und Chorherr des [[Stift Klosterneuburg|Stiftes Klosterneuburg]], wurde 1944 zum Kriegsdienst eingezogen und geriet in Gefangenschaft. Er maturierte 1950 in Salzburg. Im selben Jahr trat er in das Stift Klosterneuburg ein, verband sich 1954 in der Feierlichen Profess der Gemeinschaft und wurde 1956 zum Priester geweiht. Er war als Kaplan in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Meidling|Meidling]], [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Nußdorf|Nußdorf]] und [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #St.Martin-Klosterneuburg|St.Martin-Klosterneuburg]] tätig. 1967 wurde er an der Universität Wien zum Doktor der Theologie promoviert. Er legte auch die Lehramtsprüfung für Religionsunterricht an Höheren Schulen ab und wurde 1968 mit der Professur für Religionswissenschaft an der damals noch aktiven stiftlichen Theologischen Lehranstalt betreut. Seit Juli 1971 war er Pfarrer in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Neustift am Walde|Neustift am Walde]]. Er starb am 6. Juni 1992 und wurde am 10. Juli 1992 im Pfarrergrab auf dem Stammersdorfer Zentralfriedhof beigesetzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
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		<title>Bruno Gerhard Schüch</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Bruno Gerhard Schüch&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1928/04/16&lt;br /&gt;
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|Institution=Stift Klosterneuburg&lt;br /&gt;
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|Quelle=Karl Holubar (Hrsg.), Das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg. Geschichtliche und statistische Daten. 3. vervollständigte Auflage, Verlag Stift Klosterneuburg 2014, S. 66&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Dr. Bruno Gerhard Schüch, * 16. April 1928 in Pinkaute (Mähren), † 3. Juni 1992, Erzbischöflicher Geistlicher Rat und Chorherr des [[Stift Klosterneuburg|Stiftes Klosterneuburg]], wurde 1944 zum Kriegsdienst eingezogen und geriet in Gefangenschaft. Er maturierte 1950 in Salzburg. Im selben Jahr trat er in das Stift Klosterneuburg ein, verband sich 1954 in der Feierlichen Profess der Gemeinschaft und wurde 1956 zum Priester geweiht. Er war als Kaplan in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Meidling|Meidling]], [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Nußdorf|Nußdorf]] und S[[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #St.Martin-Klosterneuburg|St.Martin-Klosterneuburg]] tätig. 1967 wurde er an der Universität Wien zum Doktor der Theologie promoviert. Er legte auch die Lehramtsprüfung für Religionsunterricht an Höheren Schulen ab und wurde 1968 mit der Professur für Religionswissenschaft an der damals noch aktiven stiftlichen Theologischen Lehranstalt betreut. Seit Juli 1971 war er Pfarrer in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Neustift am Walde|Neustift am Walde]]. Er starb am 6. Juni 1992 und wurde am 10. Juli 1992 im Pfarrergrab auf dem Stammersdorfer Zentralfriedhof beigesetzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
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		<title>Georg Guex</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Georg Guex&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1921/12/08&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Martigny (Schweiz)&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1991/10/26&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Klosterneuburg&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|Quelle=Karl Holubar (Hrsg.), Das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg. Geschichtliche und statistische Daten. 3. vervollständigte Auflage, Verlag Stift Klosterneuburg 2014, S. 64&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Georg Guex, * 8. Dezember 1921 in Martigny (Schweiz), † 26. Oktober 1991, trat 1940 in die [[Chorherrenpropstei am Großen St. Bernhard]] ein. 1944 konnte er die feierliche Profess ablegen und wurde 1947 zum Priester geweiht. Seit Mai 1961 weilte er im [[Stift Klosterneuburg]]. Von 1962 bis 1970 gehörte er der [[Windesheimer Chorherrenkongregation]] an. Seit 15. Juni 1970 war er Kanoniker des Stiftes Klosterneuburg, seit 1964 Gastmeister, seit 1969 arbeitete er im Kirchenamt mit und übernahm 1972 die Leitung dieses Amtes. Immer wieder widmete er sich der Seelsorge; in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Langenzersdorf|Langenzersdorf]], [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Kierling|Kierling]] und [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Kritzendorf|Kritzendorf]] (dreimal) war er als Provisor nach dem Tod bzw. Ausscheiden des jeweiligen Pfarrers tätig. Er starb am 26. Oktober 1991 und wurde am 28. Oktober 1991 in der Gruft der Sebastianikapelle beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastmeister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
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		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Berthold_III._Ignaz_Fr%C3%B6schl&amp;diff=3738</id>
		<title>Berthold III. Ignaz Fröschl</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Berthold Ignaz Fröschl&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1813/06/07&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Weinsteig (Niederösterreich)&lt;br /&gt;
|Einkleidung=1833/09/22&lt;br /&gt;
|Profess=1836/09/25&lt;br /&gt;
|Primiz=1838/07/25&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1882/08/17&lt;br /&gt;
|Sterbeort=Klosterneuburg (Niederösterreich)&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Klostereuburg&lt;br /&gt;
|Funktion=Propst&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Berthold HI. Ignaz Fröschl, * 7. Juni 1813 in Weinsteig (Niederösterreich), † 17. August 1882 in Klosterneuburg (Niederösterreich), war Propst des [[Stift Klosterneuburg|Stiftes Klosterneuburg]] von 1871-1882. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fröschl wurde am 22. September 1833 eingekleidet, legte am 25. September 1836 die Profess ab, seine Priesterweihe erfolgte am 25. Juli 1838 und die Primiz am 29.Juli 1838. 1839 wurde er Hilfspriester in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Stift Klosterneuburg|Stoitzendorf]], dann in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Heiligenstadt|Heiligenstadt]] bis 1846, Hofkaplan und Beichtvater beim Herzog Karl Ludwig II. in Parma von 1846-1847. 1847 war er Professor für Dogmatik an der theologischen Lehranstalt des Stiftes, 1855 Pfarrverweser in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Sievering|Sievering]], Pfarrverweser in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Korneuburg|Korneuburg]] und zugleich Dechant des Dekanates Stockerau 1869-1871. Am 4. August 1871 wurde Fröschl zum Propst gewählt und am 5. August 1871 benediziert. 1878 erhielt er von Kaiser Franz Joseph das Komturkreuz des Franz-Joseph-Ordens. Fröschl starb am 17. August 1882 und wurde am 20. August 1882 in der Chorherrengruft auf dem Friedhof der Oberen Stadt in Klosterneuburg beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ #invoke: Funktionsleiste | Execute&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER1=[[Adam II. Schreck ]]&lt;br /&gt;
|FUNKTION1=[[Liste der Pröpste des Stiftes Klosterneuburg|Propst des Stiftes Klosterneuburg]]&lt;br /&gt;
|ZEITRAUM1=1871–1882&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER1=[[Ubald Ewald Kostersitz]] &lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=NN1&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER2=NN2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Ortwin_Nobert_Ableidinger&amp;diff=3737</id>
		<title>Ortwin Nobert Ableidinger</title>
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		<updated>2020-06-30T12:29:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Ortwin Norbert Ableidinger&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1911/04/24&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Kirchberg am Walde (Niederösterreich)&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1992/02/01&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Klosterneuburg&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|Quelle=Karl Holubar (Hrsg.), Das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg. Geschichtliche und statistische Daten. 3. vervollständigte Auflage, Verlag Stift Klosterneuburg 2014, S. 65&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ortwin Norbert Ableidinger, * 24. April 1911 in Kirchberg am Walde (Niederösterreich), † 1. Februar 1992, Erzbischöflicher Konsistorialrat, war Sängerknabe im [[Stift Zwettl]], kam bereits 1925 ins [[Stift Klosterneuburg]] und legte 1931 die Matura ab. Er wurde im Oktober 1931 eingekleidet und absolvierte Noviziat und Studium im Stift. 1935 legte er die feierliche Profess ab und wurde am 4. Juli 1937 zum Priester geweiht. Von 1937-1939 war er Kaplan in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Donaufeld|Donaufeld]], im August 1939 wurde er als Kriegspfarrer zur Wehrmacht einberufen, war dann von September 1939 bis Juni 1940 Standortpfarrer in Krakau und anschließend in Warschau. Als die Ordensmänner aus der Militärseelsorge entfernt wurden, kehrte er im Februar 1941 nach Donaufeld zurück, wo er bis August 1951 vor allem als Jugendseelsorger hervorragend wirkte. Die Zeit beschränkter Wirkmöglichkeit im Krieg benützte der musikalisch Hochbegabte zum Studium für Kirchenmusik an der &amp;quot;Reichshochschule für Musik&amp;quot; in Wien, welches er mit entsprechenden Prüfungen abschließen konnte. 1951-1968 war er Pfarrer in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Weidling|Weidling]]. Nach einem kurzen Zwischenspiel in Floridsdorf war er seit 1969 bis zu seinem Tod Pfarrer in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Tattendorf|Tattendorf]]. Der Erzbischof würdigte seine erfolgreiche Seelsorgetätigkeit mit der Ernennung zum Geistlichen Rat und zuletzt zum Konsistorialrat. Ableidinger starb am 1. Februar 1992 und wurde am 18. Februar 1992 in der Gruft der Sebastianikapelle beigesetzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
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		<title>Georg Guex</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Georg Guex&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1921/12/08&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Martigny (Schweiz)&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1991/10/26&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Klosterneuburg&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|Quelle=Karl Holubar (Hrsg.), Das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg. Geschichtliche und statistische Daten. 3. vervollständigte Auflage, Verlag Stift Klosterneuburg 2014, S. 64&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Georg Guex, * 8. Dezember 1921 in Martigny (Schweiz), † 26. Oktober 1991, trat 1940 in die Chorherrenpropstei am Großen St. Bernhard ein. 1944 konnte er die feierliche Profess ablegen und wurde 1947 zum Priester geweiht. Seit Mai 1961 weilte er im [[Stift Klosterneuburg]]. Von 1962 bis 1970 gehörte er der Windesheimer Chorherrenkongregation an. Seit 15. Juni 1970 war er Kanoniker des Stiftes Klosterneuburg, seit 1964 Gastmeister, seit 1969 arbeitete er im Kirchenamt mit und übernahm 1972 die Leitung dieses Amtes. Immer wieder widmete er sich der Seelsorge; in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Langenzersdorf|Langenzersdorf]], [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Kierling|Kierling]] und [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Kritzendorf|Kritzendorf]] (dreimal) war er als Provisor nach dem Tod bzw. Ausscheiden des jeweiligen Pfarrers tätig. Er starb am 26. Oktober 1991 und wurde am 28. Oktober 1991 in der Gruft der Sebastianikapelle beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gastmeister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
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		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Ortwin_Nobert_Ableidinger&amp;diff=3734</id>
		<title>Ortwin Nobert Ableidinger</title>
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		<updated>2020-06-30T11:58:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Ortwin Norbert Ableidinger&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1911/04/24&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Kirchberg am Walde (Niederösterreich)&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1992/02/01&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Klosterneuburg&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|Quelle=Karl Holubar (Hrsg.), Das Augustiner-Chorherrenstift Klosterneuburg. Geschichtliche und statistische Daten. 3. vervollständigte Auflage, Verlag Stift Klosterneuburg 2014, S. 65&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ortwin Norbert Ableidinger, * 24. April 1911 in Kirchberg am Walde (Niederösterreich), † 1. Februar 1992, Erzbischöflicher Konsistorialrat, war Sängerknabe im [[Stift Zwettl]], kam bereits 1925 ins [[Stift Klosterneuburg]] und legte 1931 die Matura ab. Er wurde im Oktober 1931 eingekleidet und absolvierte Noviziat und Studium im Stift. 1935 legte er die feierliche Profess ab und wurde am 4. Juli 1937 zum Priester geweiht. Von 1937-1939 war er Kaplan in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Stift Klosterneuburg|Donaufeld]], im August 1939 wurde er als Kriegspfarrer zur Wehrmacht einberufen, war dann von September 1939 bis Juni 1940 Standortpfarrer in Krakau und anschließend in Warschau. Als die Ordensmänner aus der Militärseelsorge entfernt wurden, kehrte er im Februar 1941 nach Donaufeld zurück, wo er bis August 1951 vor allem als Jugendseelsorger hervorragend wirkte. Die Zeit beschränkter Wirkmöglichkeit im Krieg benützte der musikalisch Hochbegabte zum Studium für Kirchenmusik an der &amp;quot;Reichshochschule für Musik&amp;quot; in Wien, welches er mit entsprechenden Prüfungen abschließen konnte. 1951-1968 war er Pfarrer in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Stift Klosterneuburg|Weidling]]. Nach einem kurzen Zwischenspiel in Floridsdorf war er seit 1969 bis zu seinem Tod Pfarrer in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Stift Klosterneuburg|Tattendorf]]. Der Erzbischof würdigte seine erfolgreiche Seelsorgetätigkeit mit der Ernennung zum Geistlichen Rat und zuletzt zum Konsistorialrat. Ableidinger starb am 1. Februar 1992 und wurde am 18. Februar 1992 in der Gruft der Sebastianikapelle beigesetzt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
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		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Berthold_III._Ignaz_Fr%C3%B6schl&amp;diff=3728</id>
		<title>Berthold III. Ignaz Fröschl</title>
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		<updated>2020-06-30T11:20:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Berthold Ignaz Fröschl&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1813/06/07&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Weinsteig (Niederösterreich)&lt;br /&gt;
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|Sterbeort=Klosterneuburg (Niederösterreich)&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Klostereuburg&lt;br /&gt;
|Funktion=Propst&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Berthold HI. Ignaz Fröschl, * 7. Juni 1813 in Weinsteig (Niederösterreich), † 17. August 1882 in Klosterneuburg (Niederösterreich), war Propst des [[Stift Klosterneuburg|Stiftes Klosterneuburg]] von 1871-1882. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fröschl wurde am 22. September 1833 eingekleidet, legte am 25. September 1836 die Profess ab, seine Priesterweihe erfolgte am 25. Juli 1838 und die Primiz am 29.Juli 1838. 1839 wurde er Hilfspriester in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Stift Klosterneuburg|Stoitzendorf]], dann in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Stift Klosterneuburg|Heiligenstadt]] bis 1846, Hofkaplan und Beichtvater beim Herzog Karl Ludwig II. in Parma von 1846-1847. 1847 war er Professor für Dogmatik an der theologischen Lehranstalt des Stiftes, 1855 Pfarrverweser in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Stift Klosterneuburg|Sievering]], Pfarrverweser in [[Liste der Pfarren des Stiftes Klosterneuburg #Stift Klosterneuburg|Korneuburg]] und zugleich Dechant des Dekanates Stockerau 1869-1871. Am 4. August 1871 wurde Fröschl zum Propst gewählt und am 5. August 1871 benediziert. 1878 erhielt er von Kaiser Franz Joseph das Komturkreuz des Franz-Joseph-Ordens. Fröschl starb am 17. August 1882 und wurde am 20. August 1882 in der Chorherrengruft auf dem Friedhof der Oberen Stadt in Klosterneuburg beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ #invoke: Funktionsleiste | Execute&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER1=[[Adam II. Schreck ]]&lt;br /&gt;
|FUNKTION1=[[Liste der Pröpste des Stiftes Klosterneuburg|Propst des Stiftes Klosterneuburg]]&lt;br /&gt;
|ZEITRAUM1=1871–1882&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER1=[[Ubald Ewald Kostersitz]] &lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=NN1&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER2=NN2&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Franz_Sales_Prugger&amp;diff=3618</id>
		<title>Franz Sales Prugger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://sacra.wiki/index.php?title=Franz_Sales_Prugger&amp;diff=3618"/>
		<updated>2020-06-09T14:02:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Franz Sales Prugger&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1814/08/07&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Graz (Steiermark)&lt;br /&gt;
|Einkleidung=1833/08/14&lt;br /&gt;
|Profess=1836/08/15&lt;br /&gt;
|Primiz=1837/08/28&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1887/01/20&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Vorau&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|Quelle=[[Berthold Otto Černík]]: Die Schriftsteller der noch bestehenden Augustiner-Chorherrenstifte Österreichs von 1600 bis auf den heutigen Tag. Wien 1905, S. 325–327.[https://archive.org/details/dieschriftstell00mittgoog/page/n345/mode/2up (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Franz Sales Prugger, * 7. August 1814 in Graz (Steiermark), † 20. Jänner 1887, Sohn eines Salzburger Postmeisters, legte dort auch mit gutem Erfolg seine Gymnasialstudien ab. Da er den priesterlichen Beruf in sich fühlte und dazu ein besonderer Verehrer des heiligen Augustinus war, trat er in das [[Stift Vorau|Augustiner-Chorherrenstift Vorau]] ein. Von dieser Zeit an nannte er sich Prugger, während ihm eigentlich der Name von Pruggern zukam. Am 14. August 1833 legte Prugger die einfachen Ordensgelübde ab und erhielt den Stiftsnamen Franz Sales. Die feierlichen Gelübde beschwor er am 15. August 1836, und am 28. August 1837 brachte er in der Stiftskirche zu Vorau sein erstes heiliges Messopfer dar. Nach Vollendung seiner theologischen Studien an der Universität in Graz blieb er einige Zeit im Stift. Vom Jänner 1839 bis November 1842 war er Kaplan in [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Dechantskirchen|Dechantskirchen]], wo er sich allgemeiner Beliebtheit erfreute. Die Leute verehrten in ihm den tüchtigen Katecheten und Prediger, den edlen Menschenfreund und Förderer alles Guten. Dabei war es sein eifrigstes Streben, sich immer mehr auszubilden, und zwar nicht nur in der Theologie, sondern auch in anderen Wissenschaften. Hauptsächlich pflegte er die Naturwissenschaften und das Studium der Geschichte. Pruggers Verdienste um die Naturwissenschaften wurden im Jahre 1853 durch seine Ernennung zum Ehrenmitgliede der Zoologisch-botanischen Gesellschaft in Wien ausgezeichnet. Die Mineraliensammlung im Stifte Vorau verdankt ihm ihre Ordnung, er stand mit den Botanikern im Stift Admont in regem Tauschverkehr und erwarb so seinem Ordenshause die Flora Admontensis; auch die Katalogisierung des reichen Herbariums im Stifte Vorau ist sein Werk. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 1842 wurde er Kaplan und Katechet im Stift, dann war er von 1843 bis Oktober 1847 wieder Kaplan in Dechantskirchen und von da an bis zum 22. Jänner 1849 Kaplan in [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Wenigzell|Wenigzell]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahr 1848 die Stelle eines Direktors an dem Taubstummeninstitut in Graz ausgeschrieben wurde, bewog ihn sein glühendes Verlangen, gerade der leidenden Menschheit zu nützen und zu helfen, sich um diesen beschwerlichen Posten zu bewerben. Er erhielt ihn auch im Jahr 1849 definitiv. Mit Hilfe der beiden einander schroff entgegenstehenden Unterrichtssysteme für Taubstumme von Abbé de l'Epées und Heinike, aus welchen beiden Methoden er das auswählte, was ihm am zweckmäßigsten erschien, und mit der Gebärdensprache erzielte Prugger in kürzester Zeit aufsehenerregende Erfolge. Alle, welche das Institut besuchten, waren voll des Lobes wie über die Anstalt selbst so über den Leiter derselben. Der bekannte Direktor des Prager Taubstummeninstituts und Schriftsteller Wenzel Frost, der die Schüler der Grazer Taubstummenanstalt zwei Tage lang prüfte, erklärte schließlich: &amp;quot;die Anstalt steht ganz vorzüglich da; man versteht hier Cretins zur Erkenntnis Gottes und ihrer selbst zu bringen und sie zugleich für das praktische Leben zu bilden und gewissenhaft zu machen, während in anderen Anstalten die Zeit des Unterrichts mit grammatischen Formeln ausgefüllt und vergeudet wird, das Herz hingegen leer ausgeht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
So wirkte Prugger 26 Jahre lang zum Heile jener unglücklichen Menschenkinder. Alle seine schönen Lebensjahre, alle seine reichen Geisteskräfte, alle Liebe und Sorgfalt seines edlen Herzens – wie Fürstbischof Zwerger im Jahr 1881 gelegentlich einer Festfeier in der Taubstummenlehranstalt erklärte – widmete er den Kindern des Instituts, um sie aus unglücklichen Geschöpfen, soweit es möglich ist, für Zeit und Ewigkeit zu glücklichen zu machen, und das nicht bloß in der Vergangenheit, sondern auch in der Zukunft, da er seine Sparpfennige nicht sparte, sondern sie zu Stiftungsplätzen verwendete, seinen wahren Namen aber unter einem angenommenen verbarg. Diese segensreiche Tätigkeit fand verdienten Lohn. Der Kaiser verlieh dem Chorherrn Prugger im Jahre 1868 das Ritterkreuz des Franz Josef-Ordens und 1874 den Titel eines kaiserlichen Rates. Fürstbischof Doktor Ottokar Maria ernannte ihn 1860 zum fürstbischöflichen geistlichen Rat und Fürstbischof Dr. Zwerger im Jahr 1874 zum Konsistorialrat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nächsten Jahr zog sich Prugger, durch den anstrengenden Dienst aufgerieben, in eine Gartenwohnung an der Wiener Linie in Graz zurück, um seine Gesundheit wiederzuerlangen. Hier beschäftigte er sich bis zu seinem Lebensende viel mit seinen Lieblingswissenschaften und vergaß dabei nie die Bibliothek seines Stiftes, der er manches kostbare Werk, das er durchstudiert hatte, zum Geschenk machte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. Jänner 1887 wurde er, dessen Leidenschaft es war, &amp;quot;stets an seiner eigenen Bildung zu arbeiten, um anderen dadurch nützlich zu werden, nie dessen zu gedenken, was er leistete&amp;quot; begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gefeierte Historiker Dr. Johann Weiß setzte dem Verstorbenen in dem Schriftehen &amp;quot;Taubstummen-Director Franz Sales Prugger. Ein Lebensbild aus Steiermark&amp;quot; (Graz 1887) das herrlichste Denkmal. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
* Das landschaftliche Taubstummen-Institut in Graz, seine Gründung und Erweiterung. Graz 1862. &lt;br /&gt;
* Das landschaftliche Taubstummen-Institut in Graz. 1873.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Dr. Johann Weiß, Taubstummen-Director Franz Sales Prugger. Ein Lebensbild aus Steiermark. Graz 1887, &amp;quot;Styria&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kaiserlicher Rat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fürstbischöflicher geistlicher Rat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Konsistorialrat]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Leopold_Michael_Brigido&amp;diff=3616</id>
		<title>Leopold Michael Brigido</title>
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		<updated>2020-06-09T13:30:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Leopold Michael Brigido&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1742/02/09&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Triest&lt;br /&gt;
|Profess=1762/09/08&lt;br /&gt;
|Primiz=1765/01/20&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1816/07/23&lt;br /&gt;
|Sterbeort=Zips (Ungarn)&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Vorau&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|GND=http://d-nb.info/gnd/1028327943&lt;br /&gt;
|Quelle=[[Berthold Otto Černík]]: Die Schriftsteller der noch bestehenden Augustiner-Chorherrenstifte Österreichs von 1600 bis auf den heutigen Tag. Wien 1905, S. 322.[https://archive.org/details/dieschriftstell00mittgoog/page/n343/mode/2up (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Leopold Michael Brigido, * 9. Februar 1742 in Triest , † 23. Juli 1816 in Zips (Ungarn), Freiherr von Bresowitz und Marienfels, Profess des [[Stift Vorau|Stiftes Vorau]] seit 8. September 1762, feierte sein erstes heiliges Messopfer am 20. Jänner 1765. Er war Bakkalaureus der heiligen Theologie und wirkte mit großem Seeleneifer sowohl im Stift als auch in der dem Stift inkorporierten Pfarre [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Wenigzell|Wenigzell]], wo er vom Jahr 1768 bis 1770 den Kaplanposten innehatte, und zeichnete sich durch große geistliche Beredsamkeit aus. Da seine Gesundheit sehr schwach war, erwirkte er sich vom Apostolischen Stuhl die Erlaubnis, sich säkularisieren zu lassen. Am 27. März 1772 verließ er das Stift Vorau und trat in den Weltpriesterstand über. Seine außerordentlichen Geistesgaben und seine vortrefflichen Tugendwerke empfahlen ihn zum Erzbischof von Laibach (7. April 1788). Den erzbischöflichen Stuhl von Laibach vertauschte Brigido im Jahr 1807 mit dem bischöflichen Stuhl zu Zips in Oberungarn, wo er auch am 23. Juli 1816 starb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
* Pastoralis epistola. Labaci 1804, Retzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorien:Geboren in Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
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		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Leopold_Michael_Brigido&amp;diff=3615</id>
		<title>Leopold Michael Brigido</title>
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		<updated>2020-06-09T13:28:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Leopold Michael Brigido&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1742/02/09&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Triest&lt;br /&gt;
|Profess=1762/09/08&lt;br /&gt;
|Primiz=1765/01/20&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1816/07/23&lt;br /&gt;
|Sterbeort=Zips (Ungarn)&lt;br /&gt;
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|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|GND=http://d-nb.info/gnd/1028327943&lt;br /&gt;
|Quelle=[[Berthold Otto Černík]]: Die Schriftsteller der noch bestehenden Augustiner-Chorherrenstifte Österreichs von 1600 bis auf den heutigen Tag. Wien 1905, S. 322.[https://archive.org/details/dieschriftstell00mittgoog/page/n343/mode/2up (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Leopold Michael Brigido, * 9. Februar 1742 in Triest , † 23. Juli 1816 in Zips (Ungarn), Freiherr von Bresowitz und Marienfels, Profess des [[Stift Vorau|Stiftes Vorau]] seit 8. September 1762, feierte sein erstes heiliges Messopfer am 20. Jänner 1765. Er war Bakkalaureus der heiligen Theologie und wirkte mit großem Seeleneifer sowohl im Stift als auch in der dem Stift inkorporierten Pfarre [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Wenigzell|Wenigzell]], wo er vom Jahr 1768 bis 1770 den Kaplanposten innehatte, und zeichnete sich durch große geistliche Beredsamkeit aus. Da seine Gesundheit sehr schwach war, erwirkte er sich vom Apostolischen Stuhl die Erlaubnis, sich säkularisieren zu lassen. Am 27. März 1772 verließ er das Stift Vorau und trat in den Weltpriesterstand über. Seine außerordentlichen Geistesgaben und seine vortrefflichen Tugendwerke empfahlen ihn zum Erzbischof von Laibach (7. April 1788). Den erzbischöflichen Stuhl von Laibach vertauschte Brigido im Jahr 1807 mit dem bischöflichen Stuhl zu Zips in Oberungarn, wo er auch am 23. Juli 1816 starb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
* Pastoralis epistola. Labaci 1804, Retzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorien:Geboren in Italien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
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		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Ildephons_Jakob_Kobald&amp;diff=3614</id>
		<title>Ildephons Jakob Kobald</title>
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		<updated>2020-06-09T13:16:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Ildephons Jakob Kobald&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1678&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Wiener Neustadt (Niederösterreich)&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1735/04/21&lt;br /&gt;
|Sterbeort=St. Jakob im Walde (Steiermark)&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Vorau&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|Quelle=[[Berthold Otto Černík]]: Die Schriftsteller der noch bestehenden Augustiner-Chorherrenstifte Österreichs von 1600 bis auf den heutigen Tag. Wien 1905, S. 317.[https://archive.org/details/dieschriftstell00mittgoog/page/n337/mode/2up (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Ildephons Jakob Kobald, * 1678 in Wiener Neustadt (Niederösterreich), † 21. April 1735 in St. Jakob im Walde (Steiermark), trat 1696 in das [[Stift Vorau]] ein und wurde 1704 ordiniert. Er wirkte als Seelsorger in [[Liste der Pfarren des Stiftes Rottenmann #Rottenmann|Rottenmann]], [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Friedberg|Friedberg]], [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Wenigzell|Wenigzell]] und [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #St. Jakob im Walde|St. Jakob im Walde]], wo er als Pfarrvikar am 21. April 1735 starb. Kobald war ein tüchtiger Organist und versuchte sich in mehreren Kompositionen, welche wohl alle nur Manuskript blieben und in der damaligen Zeit sehr geschätzt waren. Im Stift Vorau ist von diesen Kompositionen keine mehr erhalten. Vielleicht bewahrt das Musikarchiv der Domkirche zu Graz einige von ihnen. Denn nach den Aufzeichnungen des Musikarchivs der damaligen Jesuitenkirche, der jetzigen Domkirche, wirkte Kobald auf dem Chore derselben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in Niederösterreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Theophilus_Kerschbaumer&amp;diff=3613</id>
		<title>Theophilus Kerschbaumer</title>
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		<updated>2020-06-09T13:16:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Theophilus Kerschbaumer&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1801/01/04&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Vorau (Steiermark)&lt;br /&gt;
|Einkleidung=1824/11/28&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1862/01/01&lt;br /&gt;
|Sterbeort=Vorau&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Vorau&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|GND=http://d-nb.info/gnd/1037215621&lt;br /&gt;
|Quelle=[[Berthold Otto Černík]]: Die Schriftsteller der noch bestehenden Augustiner-Chorherrenstifte Österreichs von 1600 bis auf den heutigen Tag. Wien 1905, S. 323–324.[https://archive.org/details/dieschriftstell00mittgoog/page/n343/mode/2up (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Theophilus Kerschbaumer, * 4. Jänner 1801 in Vorau (Steiermark), † 1. Jänner 1862, empfing am 28. November 1824 im [[Stift Vorau]] das Ordenskleid. Im Jahr 1826 war er als Provisor auf der Pfarre [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Schäfern|Schäfern]] tätig und im folgenden Jahr als Kaplan und Novizenmeister im Stift. Bald darauf wurde er zum Stiftshofmeister und Präfekt der studierenden Kleriker des Stiftes in Graz ernannt. Während der fünf Jahre, die er in diesen Stellungen zu Graz verbrachte, war er auch akademischer Prediger für die Hörer der Rechte an der Universität. Seit 1833 weilte Kerschbaumer wieder in Vorau, und zwar als Vikar der Stiftspfarre und Stiftsdechant. Da er ein Ordensmann von besonderer Musterhaftigkeit und Gelehrtheit war, wählten ihn seine Mitbrüder am 20. Mai 1838 zum Stiftspropst. Seine Verdienste in der Folgezeit um die Ordensdisziplin, um den Wohlstand des Hauses, um Kunst und Wissenschaft sind nicht gering. Das von seinem Vorgänger Propst [[Franz Sales Knauer|Franz Sales II. Knauer]] errichtete Hausgymnasium, bestehend aus den vier unteren Klassen, unterhielt er trotz großer Opfer noch durch die fünf ersten Jahre seiner Regierung. Den beiden Chorherren des Stifes, [[Eusebius Rößl]] und [[Marcellin Schlager]], gewährte er Gelegenheit, den Doktorgrad der Theologie zu erwerben. Er ließ alte wertvolle Gemälde renovieren und legte eine Münzensammlung an, zu der er eigenhändig den Katalog schrieb. Die Bibliothek bereicherte er mit wertvollen Büchern. Ihm ist vor allem auch die Veröffentlichung des kostbaren Kodex 276 (alt 11) der Handschriftensammlung, welcher die Kaiserchronik nebst altdeutschen Gedichten enthält, durch den Sprachforscher und Universitätsbibliothekar in Wien Josef Diemer († 1869) zu verdanken. Dieser Kodex, das älteste literarische Denkmal im Stift Vorau, wurde auf Befehl des zweiten Propstes namens Bernhard, von einem gewissen Wolfgang in staunenswert zierlicher Handschrift geschrieben. &amp;lt;ref&amp;gt;Über den Kodex siehe Nagl und Zeidler, Deutsch-Österreichische Literaturgeschichte. Wien 1899. S. 150 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Propst Kerschbaumer selbst sammelte viel Material zu einer Geschichte des Stiftes, welche anlässlich der Säkularfeier desselben hätte erscheinen sollen (1863), doch er starb bereits am 1. Jänner 1862. Seine Vorarbeiten zur Hausgeschichte sind im Stift Vorau noch aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Theophilus Kerschbaumer Nekrolog in Grazer Tagespost 1862, Nr. 7. [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=gpt&amp;amp;datum=18620110&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33 (Digitalisat)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ #invoke: Funktionsleiste | Execute&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER1=[[Franz Sales Freiherr von Taufferer|Franz Sales I. Freiherr von Taufferer]]&lt;br /&gt;
|FUNKTION1=[[Liste der Pröpste des Stiftes Vorau|Propst des Stiftes Vorau]]&lt;br /&gt;
|ZEITRAUM1=1838-1862&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER1=[[Eusebius Rößl]] &lt;br /&gt;
|VORGÄNGER2=Test3&lt;br /&gt;
|FUNKTION2=[[Liste der Dechanten des Stiftes Vorau|Dechant des Stiftes Vorau]]&lt;br /&gt;
|ZEITRAUM2=1833-1838&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER2=Test4&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Novizenmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stiftsdechant]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Marcellin_Anton_Simbinelli&amp;diff=3612</id>
		<title>Marcellin Anton Simbinelli</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://sacra.wiki/index.php?title=Marcellin_Anton_Simbinelli&amp;diff=3612"/>
		<updated>2020-06-09T13:15:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Marcellin Anton Simbinelli Edler von Battistoni&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1697/08/19&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Graz (Steiermark)&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1774&lt;br /&gt;
|Sterbeort=Stift Vorau (Steiermark)&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Vorau&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|Quelle=[[Berthold Otto Černík]]: Die Schriftsteller der noch bestehenden Augustiner-Chorherrenstifte Österreichs von 1600 bis auf den heutigen Tag. Wien 1905, S. 319.[https://archive.org/details/dieschriftstell00mittgoog/page/n339/mode/2up (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Marcellin Anton Simbinelli Edler von Battistoni, * 19. August 1697 in Graz (Steiermark), † 1774 in Vorau (Steiermark), Doktor der Theologie, wurde im Jahr 1720 ordiniert. Der Propst von Vorau [[Franz Sebastian von Webersberg]] übertrug ihm im Jahr 1724 die Verwaltung der Stadtpfarre [[Liste der Pfarren des Stiftes Rottenmann #Rottenmann|Rottenmann]]. Als nun im Jahr 1736 das [[Stift Rottenmann|Chorherrenstift Rottenmann]] wieder selbständig eingerichtet und mit Chorherren von Vorau besetzt wurde, trat Simbinelli in jenes Kloster über, wo er 1774 starb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
* Der bedrängte und sterbende Christ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Sebastian Brunner: &amp;quot;Ein Chorherrenbuch&amp;quot;. Würzburg 1883. S. 666.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[kategorie:Geboren in der Steiermark]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Julius_Franz_Gu%C3%9Fmann&amp;diff=3611</id>
		<title>Julius Franz Gußmann</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://sacra.wiki/index.php?title=Julius_Franz_Gu%C3%9Fmann&amp;diff=3611"/>
		<updated>2020-06-09T13:14:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Julius Franz Gußmann&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1702/10/04&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Wien&lt;br /&gt;
|Profess=1721/09/08&lt;br /&gt;
|Primiz=1725/10/04&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1776/12/11&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Vorau&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|GND=http://d-nb.info/gnd/130331392&lt;br /&gt;
|Quelle=[[Berthold Otto Černík]]: Die Schriftsteller der noch bestehenden Augustiner-Chorherrenstifte Österreichs von 1600 bis auf den heutigen Tag. Wien 1905, S. 319-320.[https://archive.org/details/dieschriftstell00mittgoog/page/n339/mode/2up (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Julius Franz Gußmann, * 4. Oktober 1702 in Wien, † 11. Dezember 1776, Doktor der Philosophie und Bakkalaureus der Theologie, pro suprema eiusdem laurea candidatus und fürstbischöflich geistlicher Rat von Seckau, legte in Vorau am 8. September 1721 die feierliche Profess ab und feierte seine Primiz am 4. Oktober 1725 zu St. Stephan in Wien. Nachdem er vier Jahre als Kaplan in [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Stift Vorau|Wenigzell]] gewirkt hatte, übernahm er die Stelle eines Bibliothekars im Stift. Als solcher machte er sich namentlich um die wertvolle Sammlung von Handschriften sehr verdient. Heute noch wird im Stift Vorau sein Handschriftenkatalog, an dem er sechs Jahre lang arbeitete, zur Grundlage für alle Arbeiten in diesem Fach genommen. In den Jahren 1739–1742 und von 1752 bis zu seinem Tod bekleidete er die Würde eines Stiftsdechants. Während der Jahre 1742–1752 war er Stiftshofmeister und Präfekt der studierenden Kleriker des Stiftes in Graz. Am 8. September 1771 feierte er seine Jubelprofess und am 4. Oktober 1775 zu St. Stephan in Wien seine Jubelmesse. Er starb am 11. Dezember 1776. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
===Veröffentlichungen===&lt;br /&gt;
* Dissertationes philosophicae, V tomuli. Graz 1756–1761. &lt;br /&gt;
* Tractatus theologicus. 2 Bände. Neostadii 1760. &lt;br /&gt;
* S. Augustini de diversis naturae humanae statibus atque divinae gratiae, quae in eis correspondent, donis doctrina. Graz 1768. &lt;br /&gt;
* S. Augustini de divina gratia, praedestinatione ac reprobatione systema. 2 Bände. Graz 1768.&lt;br /&gt;
* Dissertatio canonica historico-critica de clericali instituto, atque respectiva-capacitate ad beneficia ecclesiastica canonicorum regularium S. Aug. Graz 1770. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Handschriftliche Überlieferung===&lt;br /&gt;
* Catalogus systematicus manuscriptorum codicum bibliothecae Voraviensis. 1733.&lt;br /&gt;
* Vitae et scripta Canonicorum regularium, quorum effigies bibliotheca Voraviensis exhibet. 1734.&lt;br /&gt;
* Critica super catalogum Dietrici. 1735.&lt;br /&gt;
* Critica de dedicatione ecclesiae ad S. Thomam in collegio et in oppido Voraviensi ad S. Egidium. 1736.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in Wien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Anianus_Stadler&amp;diff=3610</id>
		<title>Anianus Stadler</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://sacra.wiki/index.php?title=Anianus_Stadler&amp;diff=3610"/>
		<updated>2020-06-09T13:14:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Anianus Stadler&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Vorau&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|Quelle=[[Berthold Otto Černík]]: Die Schriftsteller der noch bestehenden Augustiner-Chorherrenstifte Österreichs von 1600 bis auf den heutigen Tag. Wien 1905, S. 320.[https://archive.org/details/dieschriftstell00mittgoog/page/n341/mode/2up (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Anianus Stadler, Bakkalaureus der Theologie, trat im Jahr 1736 aus dem Stift Vorau in das [[Stift Rottenmann|Chorherrenstift Rottenmann]] über. Er versah dann die Seelsorge in der Pfarre [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Pöls|Pöls]] und bekleidete als Pfarrvikar von Pöls die Würde eines Archidiakons. Im Jahr 1746 resignierte er auf diese Pfarre. &lt;br /&gt;
[[Franz Toepsl]], Propst zu Pollingen, führt ihn in seinem &amp;quot;Elenchus onomasticus scriptorum S. et Ap. ordinis Canonicorum Reg. S. Aug.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Das von Toepsl verfasste Werk &amp;quot;Scriptores ordinis Canonicorum Reg. S. Augustini ordine alphabetico&amp;quot; befindet sich in der Münchner Staatsbibliothek (Codq. lat. 26400–26428 Fol.)&amp;lt;/ref&amp;gt; als Schriftsteller an. Bisher ist es aber nicht möglich gewesen, die Werke namhaft zu machen, welche ihn zum Verfasser haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Über Toepsl siehe Brunner, &amp;quot;Ein Chorherrenbuch.&amp;quot; Würzburg 1883. S. 77 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Adalbert_Bertrand_Grabowski&amp;diff=3609</id>
		<title>Adalbert Bertrand Grabowski</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://sacra.wiki/index.php?title=Adalbert_Bertrand_Grabowski&amp;diff=3609"/>
		<updated>2020-06-09T13:13:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Adalbert Bertrand Grabowski&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1770/04/15&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Krakau&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|Quelle=[[Berthold Otto Černík]]: Die Schriftsteller der noch bestehenden Augustiner-Chorherrenstifte Österreichs von 1600 bis auf den heutigen Tag. Wien 1905, S. 353-355.[https://archive.org/details/dieschriftstell00mittgoog/page/n373/mode/2up (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Adalbert Bertrand Grabowski, † 15. April 1770, war Professor und Doktor der Theologie, Prediger im Krakauer Konvent der regulierten Chorherren und ein eifriger Förderer der hier bestehenden Bruderschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
* Żywot Bl. Stanislawa Kazimierczyka Kan. Reg. Lat. w Konwencie Bożego Ciała na Kazimierzu przy Krakowie w życiu i po śmierci cudami slawnego w Roku 1609 przez Marcina Baroniusza w języku łacińskim napisany, w roku 1617 przez Ks. Krzysztofa Łoniewskiego Kan. Reg. Lat. na język polski przełożony, w roku zaś 1763 staraniem Ks. Wojciecha Grabowskiego Kan. Reg. Lat. z przydaniem cudow 4ty, raz przedrukowany w Krakowie, w drukarni Akademickiey. [VI + 136 Seiten in 4°, gewidmet dem XVIII. Generalprälaten der Chorherren in Polen und Lithauen Lorenz Floridus Chmielecki.] [&amp;quot;Leben des seligen Stanislaus Kazimierczyk, Can. Reg. Lat. in dem Konvent Corporis Christi in Kasimierz bei Krakau; im Leben und nach dem Tode durch Wunder verherrlicht. Im Jahre 1609 durch Martin Baronius in lateinischer Sprache verfaßt, im Jahre 1617 durch Ks. Christoph Łoniewski Can. Reg. Lat. ins Polnische übertragen, im Jahre 1763 von Ks. Adalbertus Grabowski Can. Reg. Lat. durch Hinzufügung der Wunder vermehrt und das viertemal herausgegeben.&amp;quot; Druckerei der Krakauer Akademie.]  &lt;br /&gt;
Der polnische Schriftsteller Chłędowski ist der Meinung, diese Ausgabe der Lebensgeschichte des seligen Stanislaus sei die fünfte Auflage eines und desselben Werkes. Wie er zu dieser Meinung kommt, ist schwer zu erklären, da ja doch Baronius und Łoniewski das Leben des heiligmäßigen Chorherrn in ganz anderer Weise bearbeiteten, so dass ihre Werke als frühere Auflagen nicht gelten können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Cnotliwy y Cudowny Źywot Wielkiego Sługi Bożego B. Stanislawa Kazimierczyka, nayprzód w przesławney Akademiey Krakowskiej Swiętej Teologii Bakałarza, potym w Konwencie Bożego Ciała na Kazimierzu przy Krakowie Kanoników Zakonnych Lateranenskich Swiętego Augustyna Professora y Przeora, w życiu i po śmierci cudami sławnego. Nayprzod od Marcina Baroniusza Kleryka Jarosławskiego w roku 1609 stylem łacinskim wypisany, Potym przez Ks. Krzysztofa Łoniewskiego tegoz Konwentu Kanonika w Roku 1617 ku czci y chwale Bożey po polsku wydany. Za czasem iasną pochodnią życia Apostolskiego przez Ks. Stefana Ranothowicza tegoż Zakonu w roku 1660 oświecony. Znowu w Roku 1702 od Ks. Michala Aquilina Gorczyńskiego, Prawa Duchownego y Pisma Swiętego Doktora y Professora Ś. Stolice Apostolskiey Pisarza tegoż Zakonu Kanonika, stylem y Konceptami z przydaniem cudów przyozdobiony. Na ostatek przez Ks. Wojciecha Bertranda Grabowskiego, Doktora Sw. Teologii y Kaznodzieię ordynaryusza w tymże Konwencie, z dozwoleniem Starszych polskiemu światu roku 1763 przełożony. IV Blätter + 126 Seiten. [&amp;quot;Das tugendvolle und wunderbare Leben des großen Dieners Gottes Stanislaus Kazimierczyk, zuerst an der berühmten Krakauer Akademie Sacrae Theologiae Baccal., dann im Konvent der Regulierten Chorherren vom heiligen Augustin bei Corpus Christi in Kazimierz bei Krakau Professors und Priors; im Leben und nach dem Tode durch Wunder berühmt. Das erstemal von Martin Baronius, Clerico Jaroslaviensi, im Jahre 1609 lateinisch geschrieben. Hierauf von Ks. Christoph Łoniewski, Religiosen desselben Konvents, 1617 zur Ehre und zum Ruhme Gottes ins Polnische übersetzt. Im Laufe der Zeit durch das Werk &amp;quot;Eine Leuchte apostolischen Lebens&amp;quot; von Ks. Stephan Ranothowicz, Mitglied desselben Konvents, im Jahre 1660 verherrlicht. Wiederum im Jahre 1702 von Ks. M. A. Gorczyński, Juris canonici et S. Scripturae Doctor et Professor, des Apostolischen Stuhles Referendarius, Mitglied desselben Konvents, verbessert bezüglich des Stils und der Ausdrucksweise und vermehrt durch Erzählung der Wunder; endlich von Ks. Adalbert B. Grabowski, S. Th. Doktor und ständigem Prediger desselben Konvents, mit Erlaubnis der Ordensoberen dem polnischen Volke im Jahre 1763 übersetzt.&amp;quot;] &lt;br /&gt;
Es ist ein Abdruck des Werkes von A. M. Gorczyński, das von der 56 Seiten starken Broschüre des Baronius ganz und gar verschieden ist. Auf der Rückseite des Titelblattes ist unter dem Wappen des Bończa Chmielecki, dem das Werk gewidmet ist, die in vier Zeilen enthaltene poetische Widmung zu lesen. Auf Seite 34–41 sind verschiedene Autoren zitiert, welche die Heiligkeit des seligen Stanislaus Kazimierczyk bezeugen, so Ubiszewski, Ranothowicz, Bzowius, Nakielski, Opatovius, Skrobiszewski, W. Morawski, F. Dryacki, Jan z Trzciany, And. Granowski, St. Bystrzycki, Johann Cynerski, And. Cellarius, Gabriel Pennotus, C. du Molinet, Sam. Brzozewski, M. Baronius, H. Pruszcz. Im zweiten Teil von Seite 41–86 sind 197 Wunder angeführt, von denen man schon vor dem Jahre 1660 Kenntnis hatte, meistens wunderbare Heilungen von Geschwüren und Fiebererkrankungen. Unter anderen wurde auch der berühmte Musiker von Krakau Jakob Niederland wunderbar geheilt. Der dritte Teil des Buches endlich führt uns 108 nach dem Jahre 1660 neu geschehene und wahrgenommene Wunder vor Augen (Seite 87 bis 121.) Diese Genesungen betreffen hauptsächlich Angehörige des Ordens der Augustiner-Chorherren und Bürger der Stadt Krakau. Den Schluss des Werkes bilden Hymnen und Gebete sowie ein Geständnis des Fähnrichs Johann K. Oraczewski, der hiermit seine wunderbare Genesung bezeugt. Das &amp;quot;Reimprimatur&amp;quot; ist unterzeichnet von Kasimir Stęplowski im Jahre 1763. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Estreicher, &amp;quot;Polnische Bibliographie&amp;quot;, Band XVII, lit. g.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
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		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Aquilin_Caesar&amp;diff=3608</id>
		<title>Aquilin Caesar</title>
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		<updated>2020-06-09T13:05:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Aquilin Caesar&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1720/11/02&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Graz (Steiermark)&lt;br /&gt;
|Einkleidung=1737/08/28&lt;br /&gt;
|Primiz=1743/08/28&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1792/06/02&lt;br /&gt;
|Sterbeort=Weiz (Steiermark)&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Vorau&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|GND=http://d-nb.info/gnd/104199202&lt;br /&gt;
|Quelle=[[Berthold Otto Černík]]: Die Schriftsteller der noch bestehenden Augustiner-Chorherrenstifte Österreichs von 1600 bis auf den heutigen Tag. Wien 1905, S. 320–322. [https://archive.org/details/dieschriftstell00mittgoog/page/n341/mode/2up (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Caesar, * 2. November 1720 in Graz (Steiermark), † 2. Juni 1792 in Weiz (Steiermark), erhielt am 28. August 1737 im [[Stift Vorau|Chorherrenstift Vorau]] das Ordenskleid und brachte sein erstes Messopfer am 28. August 1743 dar. Er erwarb sich das Doktorat der Philosophie und das Lizentiat der Theologie. Nachdem er bis zum Jahr 1761 als Lehrer am stiftlichen Privatgymnasium und als Stiftsbibliothekar gewirkt hatte, wurde er Pfarrvikar in [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Dechantskirchen|Dechantskirchen]] und im Jahr 1765 in [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Friedberg|Friedberg]]. Auf diese Pfarre resignierte er freiwillig und zog sich wegen seiner Kränklichkeit nach Weiz zu seinem Freunde Josef Peinthor, welcher dort Dechant und Pfarrer war, zurück. Schon in Friedberg, noch mehr aber in Weiz, entfaltete er eine rege literarische Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so verdienstvolle und arbeitsfreudige Chorherr Aquilin Caesar starb am 2. Juni 1792 in Weiz, wo ihm durch den Propst des Stiftes Vorau [[Theophilus Kerschbaumer]] im Jahr 1845 ein Grabdenkmal gesetzt wurde mit der Aufschrift: &amp;quot;Historiae patriae patri Aquilino Julio Caesar, Canonico Reg. Lat. ordinis S. Augustini in ecclesiae collegiata ad D. Thomam Voravii, quondam Vicario in Friedberg, nato Graecii die II Nov. MDCCXX, denato hic in Weizberg die II. Junii MDCCLXXXXII lapidem hunc testem venerationis suae ponendum curavit Th. P. K. P. V. Anno MDCCCXLV. Decem passibus recto progrediens tumulum offendes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
===Veröffentlichungen===&lt;br /&gt;
* Annales ducatus Styriae. 3 Bände. Graz 1768–1777.&amp;lt;ref&amp;gt;Der 4. Band ging leider als Manuskript verloren.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Beschreibung des Herzogthums Steyermark. 2 Bände. Grätz 1773, Lechner und Grätz 1802, Tusch. &lt;br /&gt;
* Beschreibung der k. k. Hauptstadt Grätz. 3 Bände. Salzburg 1781.&lt;br /&gt;
* Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks. 7 Bände. Graz 1786–1788.&lt;br /&gt;
* Abhandlung von der Verbindlichkeit zu fasten, und vom Brevier. Graz 1787. &lt;br /&gt;
* Die Klerisey hat vermöge ihrer Einsetzung das Recht Gesetze zu geben. Wien 1787.&lt;br /&gt;
* Gedanken von den Rechten und Freyheiten der k. k. österr. Kirche. 1787. &lt;br /&gt;
* Meine Gedanken von der Unzertrennlichkeit des katholischen Ehebandes. Wien 1787.&lt;br /&gt;
* Skizze der Aufklärung. Frankfurt und Leipzig 1788. &lt;br /&gt;
* Untersuchungen der Schrift des Fr. Neupauer: Über die Nichtigkeit der sogenannten feyerlichen Klostergelübde. Wien 1788.&lt;br /&gt;
* Nationalkirchenrecht Österreichs. 6 Bände. Graz 1788–1791&lt;br /&gt;
* Geschichte der Nuntiaturen Deutschlands. (Leipzig?), 1790. &lt;br /&gt;
* Wunderwerke der christlichen Kirche in den ersten dreyhundert Jahren. Wien 1788. &lt;br /&gt;
===Handschriftliche Überlieferung===&lt;br /&gt;
* Kritische Abhandlung vom Ursprunge des Stiftes Pöllau. 1770. &lt;br /&gt;
* Geistreiche Betrachtungen auf ein ganzes Jahr aus den 4 Büchern Thomae a Kempis. 1775. &lt;br /&gt;
* Patrologia sacra. 3 Bände. 1776. &lt;br /&gt;
* Jus in et circa sacra. Die Primatial und Mayestäts Rechte in zweenen Theilen. 1781.&amp;lt;ref&amp;gt;Manuskript in der Hofbibliothek zu München unter Cgm. 1380.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Geschichte der Gelehrten Innerösterreichs (1. Theil) und Die Kirche von Utrecht. (Unvollendet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
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		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Aquilin_Caesar&amp;diff=3607</id>
		<title>Aquilin Caesar</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Aquilin Caesar&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1720/11/02&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Graz (Steiermark)&lt;br /&gt;
|Einkleidung=1737/08/28&lt;br /&gt;
|Primiz=1743/08/28&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1792/06/02&lt;br /&gt;
|Sterbeort=Weiz (Steiermark)&lt;br /&gt;
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|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|GND=http://d-nb.info/gnd/104199202&lt;br /&gt;
|Quelle=[[Berthold Otto Černík]]: Die Schriftsteller der noch bestehenden Augustiner-Chorherrenstifte Österreichs von 1600 bis auf den heutigen Tag. Wien 1905, S. 320–322. [https://archive.org/details/dieschriftstell00mittgoog/page/n341/mode/2up (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Caesar, * 2. November 1720 in Graz (Steiermark), † 2. Juni 1792 in Weiz (Steiermark), erhielt am 28. August 1737 im [[Stift Vorau|Chorherrenstift Vorau]] das Ordenskleid und brachte sein erstes Messopfer am 28. August 1743 dar. Er erwarb sich das Doktorat der Philosophie und das Lizentiat der Theologie. Nachdem er bis zum Jahr 1761 als Lehrer am stiftlichen Privatgymnasium und als Stiftsbibliothekar gewirkt hatte, wurde er Pfarrvikar in [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Dechantskirchen|Dechantskirchen]] und im Jahr 1765 in [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Friedberg|Friedberg]]. Auf diese Pfarre resignierte er freiwillig und zog sich wegen seiner Kränklichkeit nach Weiz zu seinem Freunde Josef Peinthor, welcher dort Dechant und Pfarrer war, zurück. Schon in Friedberg, noch mehr aber in Weiz, entfaltete er eine rege literarische Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so verdienstvolle und arbeitsfreudige Chorherr Aquilin Caesar starb am 2. Juni 1792 in Weiz, wo ihm durch den Propst des Stiftes Vorau [[Theophilus Kerschbaumer]] im Jahr 1845 ein Grabdenkmal gesetzt wurde mit der Aufschrift: &amp;quot;Historiae patriae patri Aquilino Julio Caesar, Canonico Reg. Lat. ordinis S. Augustini in ecclesiae collegiata ad D. Thomam Voravii, quondam Vicario in Friedberg, nato Graecii die II Nov. MDCCXX, denato hic in Weizberg die II. Junii MDCCLXXXXII lapidem hunc testem venerationis suae ponendum curavit Th. P. K. P. V. Anno MDCCCXLV. Decem passibus recto progrediens tumulum offendes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
===Veröffentlichungen===&lt;br /&gt;
* Annales ducatus Styriae. 3 Bände. Graz 1768–1777. &amp;lt;ref&amp;gt;Der 4. Band ging leider als Manuskript verloren.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Beschreibung des Herzogthums Steyermark. 2 Bände. Grätz 1773, Lechner und Grätz 1802, Tusch. &lt;br /&gt;
* Beschreibung der k. k. Hauptstadt Grätz. 3 Bände. Salzburg 1781.&lt;br /&gt;
* Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks. 7 Bände. Graz 1786–1788.&lt;br /&gt;
* Abhandlung von der Verbindlichkeit zu fasten, und vom Brevier. Graz 1787. &lt;br /&gt;
* Die Klerisey hat vermöge ihrer Einsetzung das Recht Gesetze zu geben. Wien 1787.&lt;br /&gt;
* Gedanken von den Rechten und Freyheiten der k. k. österr. Kirche. 1787. &lt;br /&gt;
* Meine Gedanken von der Unzertrennlichkeit des katholischen Ehebandes. Wien 1787.&lt;br /&gt;
* Skizze der Aufklärung. Frankfurt und Leipzig 1788. &lt;br /&gt;
* Untersuchungen der Schrift des Fr. Neupauer: Über die Nichtigkeit der sogenannten feyerlichen Klostergelübde. Wien 1788.&lt;br /&gt;
* Nationalkirchenrecht Österreichs. 6 Bände. Graz 1788–1791&lt;br /&gt;
* Geschichte der Nuntiaturen Deutschlands. (Leipzig?), 1790. &lt;br /&gt;
* Wunderwerke der christlichen Kirche in den ersten dreyhundert Jahren. Wien 1788. &lt;br /&gt;
===Handschriftliche Überlieferung===&lt;br /&gt;
* Kritische Abhandlung vom Ursprunge des Stiftes Pöllau. 1770. &lt;br /&gt;
* Geistreiche Betrachtungen auf ein ganzes Jahr aus den 4 Büchern Thomae a Kempis. 1775. &lt;br /&gt;
* Patrologia sacra. 3 Bände. 1776. &lt;br /&gt;
* Jus in et circa sacra. Die Primatial und Mayestäts Rechte in zweenen Theilen. 1781. &amp;lt;ref&amp;gt;Mskr. in der Hofbibliothek zu München unter Cgm. 1380.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Geschichte der Gelehrten Innerösterreichs (1. Theil) und Die Kirche von Utrecht. (Unvollendet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
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		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Aquilin_Caesar&amp;diff=3606</id>
		<title>Aquilin Caesar</title>
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		<updated>2020-06-09T13:04:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Aquilin Caesar&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1720/11/02&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Graz (Steiermark)&lt;br /&gt;
|Einkleidung=1737/08/28&lt;br /&gt;
|Primiz=1743/08/28&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1792/06/02&lt;br /&gt;
|Sterbeort=Weiz (Steiermark)&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Vorau&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|GND=http://d-nb.info/gnd/104199202&lt;br /&gt;
|Quelle=[[Berthold Otto Černík]]: Die Schriftsteller der noch bestehenden Augustiner-Chorherrenstifte Österreichs von 1600 bis auf den heutigen Tag. Wien 1905, S. 320–322.&lt;br /&gt;
[https://archive.org/details/dieschriftstell00mittgoog/page/n341/mode/2up (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Caesar, * 2. November 1720 in Graz (Steiermark), † 2. Juni 1792 in Weiz (Steiermark), erhielt am 28. August 1737 im [[Stift Vorau|Chorherrenstift Vorau]] das Ordenskleid und brachte sein erstes Messopfer am 28. August 1743 dar. Er erwarb sich das Doktorat der Philosophie und das Lizentiat der Theologie. Nachdem er bis zum Jahr 1761 als Lehrer am stiftlichen Privatgymnasium und als Stiftsbibliothekar gewirkt hatte, wurde er Pfarrvikar in [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Dechantskirchen|Dechantskirchen]] und im Jahr 1765 in [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Friedberg|Friedberg]]. Auf diese Pfarre resignierte er freiwillig und zog sich wegen seiner Kränklichkeit nach Weiz zu seinem Freunde Josef Peinthor, welcher dort Dechant und Pfarrer war, zurück. Schon in Friedberg, noch mehr aber in Weiz, entfaltete er eine rege literarische Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so verdienstvolle und arbeitsfreudige Chorherr Aquilin Caesar starb am 2. Juni 1792 in Weiz, wo ihm durch den Propst des Stiftes Vorau [[Theophilus Kerschbaumer]] im Jahr 1845 ein Grabdenkmal gesetzt wurde mit der Aufschrift: &amp;quot;Historiae patriae patri Aquilino Julio Caesar, Canonico Reg. Lat. ordinis S. Augustini in ecclesiae collegiata ad D. Thomam Voravii, quondam Vicario in Friedberg, nato Graecii die II Nov. MDCCXX, denato hic in Weizberg die II. Junii MDCCLXXXXII lapidem hunc testem venerationis suae ponendum curavit Th. P. K. P. V. Anno MDCCCXLV. Decem passibus recto progrediens tumulum offendes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
===Veröffentlichungen===&lt;br /&gt;
* Annales ducatus Styriae. 3 Bände. Graz 1768–1777. &amp;lt;ref&amp;gt;Der 4. Band ging leider als Manuskript verloren.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Beschreibung des Herzogthums Steyermark. 2 Bände. Grätz 1773, Lechner und Grätz 1802, Tusch. &lt;br /&gt;
* Beschreibung der k. k. Hauptstadt Grätz. 3 Bände. Salzburg 1781.&lt;br /&gt;
* Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks. 7 Bände. Graz 1786–1788.&lt;br /&gt;
* Abhandlung von der Verbindlichkeit zu fasten, und vom Brevier. Graz 1787. &lt;br /&gt;
* Die Klerisey hat vermöge ihrer Einsetzung das Recht Gesetze zu geben. Wien 1787.&lt;br /&gt;
* Gedanken von den Rechten und Freyheiten der k. k. österr. Kirche. 1787. &lt;br /&gt;
* Meine Gedanken von der Unzertrennlichkeit des katholischen Ehebandes. Wien 1787.&lt;br /&gt;
* Skizze der Aufklärung. Frankfurt und Leipzig 1788. &lt;br /&gt;
* Untersuchungen der Schrift des Fr. Neupauer: Über die Nichtigkeit der sogenannten feyerlichen Klostergelübde. Wien 1788.&lt;br /&gt;
* Nationalkirchenrecht Österreichs. 6 Bände. Graz 1788–1791&lt;br /&gt;
* Geschichte der Nuntiaturen Deutschlands. (Leipzig?), 1790. &lt;br /&gt;
* Wunderwerke der christlichen Kirche in den ersten dreyhundert Jahren. Wien 1788. &lt;br /&gt;
===Handschriftliche Überlieferung===&lt;br /&gt;
* Kritische Abhandlung vom Ursprunge des Stiftes Pöllau. 1770. &lt;br /&gt;
* Geistreiche Betrachtungen auf ein ganzes Jahr aus den 4 Büchern Thomae a Kempis. 1775. &lt;br /&gt;
* Patrologia sacra. 3 Bände. 1776. &lt;br /&gt;
* Jus in et circa sacra. Die Primatial und Mayestäts Rechte in zweenen Theilen. 1781. &amp;lt;ref&amp;gt;Mskr. in der Hofbibliothek zu München unter Cgm. 1380.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Geschichte der Gelehrten Innerösterreichs (1. Theil) und Die Kirche von Utrecht. (Unvollendet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
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		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Aquilin_Caesar&amp;diff=3605</id>
		<title>Aquilin Caesar</title>
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		<updated>2020-06-09T13:03:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Aquilin Caesar&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1720/11/02&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Graz (Steiermark)&lt;br /&gt;
|Einkleidung=1737/08/28&lt;br /&gt;
|Primiz=1743/08/28&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1792/06/02&lt;br /&gt;
|Sterbeort=Weiz (Steiermark)&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Vorau&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|GND=http://d-nb.info/gnd/104199202&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Caesar, * 2. November 1720 in Graz (Steiermark), † 2. Juni 1792 in Weiz (Steiermark), erhielt am 28. August 1737 im [[Stift Vorau|Chorherrenstift Vorau]] das Ordenskleid und brachte sein erstes Messopfer am 28. August 1743 dar. Er erwarb sich das Doktorat der Philosophie und das Lizentiat der Theologie. Nachdem er bis zum Jahr 1761 als Lehrer am stiftlichen Privatgymnasium und als Stiftsbibliothekar gewirkt hatte, wurde er Pfarrvikar in [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Dechantskirchen|Dechantskirchen]] und im Jahr 1765 in [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Friedberg|Friedberg]]. Auf diese Pfarre resignierte er freiwillig und zog sich wegen seiner Kränklichkeit nach Weiz zu seinem Freunde Josef Peinthor, welcher dort Dechant und Pfarrer war, zurück. Schon in Friedberg, noch mehr aber in Weiz, entfaltete er eine rege literarische Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so verdienstvolle und arbeitsfreudige Chorherr Aquilin Caesar starb am 2. Juni 1792 in Weiz, wo ihm durch den Propst des Stiftes Vorau [[Theophilus Kerschbaumer]] im Jahr 1845 ein Grabdenkmal gesetzt wurde mit der Aufschrift: &amp;quot;Historiae patriae patri Aquilino Julio Caesar, Canonico Reg. Lat. ordinis S. Augustini in ecclesiae collegiata ad D. Thomam Voravii, quondam Vicario in Friedberg, nato Graecii die II Nov. MDCCXX, denato hic in Weizberg die II. Junii MDCCLXXXXII lapidem hunc testem venerationis suae ponendum curavit Th. P. K. P. V. Anno MDCCCXLV. Decem passibus recto progrediens tumulum offendes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
===Veröffentlichungen===&lt;br /&gt;
* Annales ducatus Styriae. 3 Bände. Graz 1768–1777. &amp;lt;ref&amp;gt;Der 4. Band ging leider als Manuskript verloren.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Beschreibung des Herzogthums Steyermark. 2 Bände. Grätz 1773, Lechner und Grätz 1802, Tusch. &lt;br /&gt;
* Beschreibung der k. k. Hauptstadt Grätz. 3 Bände. Salzburg 1781.&lt;br /&gt;
* Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks. 7 Bände. Graz 1786–1788.&lt;br /&gt;
* Abhandlung von der Verbindlichkeit zu fasten, und vom Brevier. Graz 1787. &lt;br /&gt;
* Die Klerisey hat vermöge ihrer Einsetzung das Recht Gesetze zu geben. Wien 1787.&lt;br /&gt;
* Gedanken von den Rechten und Freyheiten der k. k. österr. Kirche. 1787. &lt;br /&gt;
* Meine Gedanken von der Unzertrennlichkeit des katholischen Ehebandes. Wien 1787.&lt;br /&gt;
* Skizze der Aufklärung. Frankfurt und Leipzig 1788. &lt;br /&gt;
* Untersuchungen der Schrift des Fr. Neupauer: Über die Nichtigkeit der sogenannten feyerlichen Klostergelübde. Wien 1788.&lt;br /&gt;
* Nationalkirchenrecht Österreichs. 6 Bände. Graz 1788–1791&lt;br /&gt;
* Geschichte der Nuntiaturen Deutschlands. (Leipzig?), 1790. &lt;br /&gt;
* Wunderwerke der christlichen Kirche in den ersten dreyhundert Jahren. Wien 1788. &lt;br /&gt;
===Handschriftliche Überlieferung===&lt;br /&gt;
* Kritische Abhandlung vom Ursprunge des Stiftes Pöllau. 1770. &lt;br /&gt;
* Geistreiche Betrachtungen auf ein ganzes Jahr aus den 4 Büchern Thomae a Kempis. 1775. &lt;br /&gt;
* Patrologia sacra. 3 Bände. 1776. &lt;br /&gt;
* Jus in et circa sacra. Die Primatial und Mayestäts Rechte in zweenen Theilen. 1781. &amp;lt;ref&amp;gt;Mskr. in der Hofbibliothek zu München unter Cgm. 1380.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Geschichte der Gelehrten Innerösterreichs (1. Theil) und Die Kirche von Utrecht. (Unvollendet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
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		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Aquilin_Caesar&amp;diff=3604</id>
		<title>Aquilin Caesar</title>
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		<updated>2020-06-09T12:59:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Aquilin Caesar&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1720/11/02&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Graz (Steiermark)&lt;br /&gt;
|Einkleidung=1737/08/28&lt;br /&gt;
|Primiz=1743/08/28&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1792/06/02&lt;br /&gt;
|Sterbeort=Weiz (Steiermark)&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Vorau&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|GND=http://d-nb.info/gnd/104199202&lt;br /&gt;
|Quelle=[[Berthold Otto Černík]]: Die Schriftsteller der noch bestehenden Augustiner-Chorherrenstifte Österreichs von 1600 bis auf den heutigen Tag. Wien 1905, S. 320-322.&lt;br /&gt;
[https://archive.org/details/dieschriftstell00mittgoog/page/n341/mode/2up (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Caesar, * 2. November 1720 in Graz (Steiermark), † 2. Juni 1792 in Weiz (Steiermark), erhielt am 28. August 1737 im [[Stift Vorau|Chorherrenstift Vorau]] das Ordenskleid und brachte sein erstes Messopfer am 28. August 1743 dar. Er erwarb sich das Doktorat der Philosophie und das Lizentiat der Theologie. Nachdem er bis zum Jahr 1761 als Lehrer am stiftlichen Privatgymnasium und als Stiftsbibliothekar gewirkt hatte, wurde er Pfarrvikar in [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Dechantskirchen|Dechantskirchen]] und im Jahr 1765 in [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Friedberg|Friedberg]]. Auf diese Pfarre resignierte er freiwillig und zog sich wegen seiner Kränklichkeit nach Weiz zu seinem Freunde Josef Peinthor, welcher dort Dechant und Pfarrer war, zurück. Schon in Friedberg, noch mehr aber in Weiz, entfaltete er eine rege literarische Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so verdienstvolle und arbeitsfreudige Chorherr Aquilin Caesar starb am 2. Juni 1792 in Weiz, wo ihm durch den Propst des Stiftes Vorau [[Theophilus Kerschbaumer]] im Jahr 1845 ein Grabdenkmal gesetzt wurde mit der Aufschrift: &amp;quot;Historiae patriae patri Aquilino Julio Caesar, Canonico Reg. Lat. ordinis S. Augustini in ecclesiae collegiata ad D. Thomam Voravii, quondam Vicario in Friedberg, nato Graecii die II Nov. MDCCXX, denato hic in Weizberg die II. Junii MDCCLXXXXII lapidem hunc testem venerationis suae ponendum curavit Th. P. K. P. V. Anno MDCCCXLV. Decem passibus recto progrediens tumulum offendes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
===Veröffentlichungen===&lt;br /&gt;
* Annales ducatus Styriae. 3 Bände. Graz 1768–1777. &amp;lt;ref&amp;gt;Der 4. Band ging leider als Manuskript verloren.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Beschreibung des Herzogthums Steyermark. 2 Bände. Grätz 1773, Lechner und Grätz 1802, Tusch. &lt;br /&gt;
* Beschreibung der k. k. Hauptstadt Grätz. 3 Bände. Salzburg 1781.&lt;br /&gt;
* Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks. 7 Bände. Graz 1786–1788.&lt;br /&gt;
* Abhandlung von der Verbindlichkeit zu fasten, und vom Brevier. Graz 1787. &lt;br /&gt;
* Die Klerisey hat vermöge ihrer Einsetzung das Recht Gesetze zu geben. Wien 1787.&lt;br /&gt;
* Gedanken von den Rechten und Freyheiten der k. k. österr. Kirche. 1787. &lt;br /&gt;
* Meine Gedanken von der Unzertrennlichkeit des katholischen Ehebandes. Wien 1787.&lt;br /&gt;
* Skizze der Aufklärung. Frankfurt und Leipzig 1788. &lt;br /&gt;
* Untersuchungen der Schrift des Fr. Neupauer: Über die Nichtigkeit der sogenannten feyerlichen Klostergelübde. Wien 1788.&lt;br /&gt;
* Nationalkirchenrecht Österreichs. 6 Bände. Graz 1788–1791&lt;br /&gt;
* Geschichte der Nuntiaturen Deutschlands. (Leipzig?), 1790. &lt;br /&gt;
* Wunderwerke der christlichen Kirche in den ersten dreyhundert Jahren. Wien 1788. &lt;br /&gt;
===Handschriftliche Überlieferung===&lt;br /&gt;
* Kritische Abhandlung vom Ursprunge des Stiftes Pöllau. 1770. &lt;br /&gt;
* Geistreiche Betrachtungen auf ein ganzes Jahr aus den 4 Büchern Thomae a Kempis. 1775. &lt;br /&gt;
* Patrologia sacra. 3 Bände. 1776. &lt;br /&gt;
* Jus in et circa sacra. Die Primatial und Mayestäts Rechte in zweenen Theilen. 1781. &amp;lt;ref&amp;gt;Mskr. in der Hofbibliothek zu München unter Cgm. 1380.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Geschichte der Gelehrten Innerösterreichs (1. Theil) und Die Kirche von Utrecht. (Unvollendet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
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		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Aquilin_Caesar&amp;diff=3603</id>
		<title>Aquilin Caesar</title>
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		<updated>2020-06-09T12:58:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Aquilin Caesar&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1720/11/02&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Graz (Steiermark)&lt;br /&gt;
|Einkleidung=1737/08/28&lt;br /&gt;
|Primiz=1743/08/28&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1792/06/02&lt;br /&gt;
|Sterbeort=Weiz (Steiermark)&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Vorau&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|GND=http://d-nb.info/gnd/104199202&lt;br /&gt;
|Quelle=[[Berthold Otto Černík]]: Die Schriftsteller der noch bestehenden Augustiner-Chorherrenstifte Österreichs von 1600 bis auf den heutigen Tag. Wien 1905, S. 320-322.&lt;br /&gt;
[https://archive.org/details/dieschriftstell00mittgoog/page/n341/mode/2up (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Caesar, * 2. November 1720 in Graz (Steiermark), † 2. Juni 1792 in Weiz (Steiermark), erhielt am 28. August 1737 im [[Stift Vorau|Chorherrenstift Vorau]] das Ordenskleid und brachte sein erstes Messopfer am 28. August 1743 dar. Er erwarb sich das Doktorat der Philosophie und das Lizentiat der Theologie. Nachdem er bis zum Jahr 1761 als Lehrer am stiftlichen Privatgymnasium und als Stiftsbibliothekar gewirkt hatte, wurde er Pfarrvikar in [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Dechantskirchen|Dechantskirchen]] und im Jahr 1765 in [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Friedberg|Friedberg]]. Auf diese Pfarre resignierte er freiwillig und zog sich wegen seiner Kränklichkeit nach Weiz zu seinem Freunde Josef Peinthor, welcher dort Dechant und Pfarrer war, zurück. Schon in Friedberg, noch mehr aber in Weiz, entfaltete er eine rege literarische Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so verdienstvolle und arbeitsfreudige Chorherr Aquilin Caesar starb am 2. Juni 1792 in Weiz, wo ihm durch den Propst des Stiftes Vorau [[Theophilus Kerschbaumer]] im Jahr 1845 ein Grabdenkmal gesetzt wurde mit der Aufschrift: &amp;quot;Historiae patriae patri Aquilino Julio Caesar, Canonico Reg. Lat. ordinis S. Augustini in ecclesiae collegiata ad D. Thomam Voravii, quondam Vicario in Friedberg, nato Graecii die II Nov. MDCCXX, denato hic in Weizberg die II. Junii MDCCLXXXXII lapidem hunc testem venerationis suae ponendum curavit Th. P. K. P. V. Anno MDCCCXLV. Decem passibus recto progrediens tumulum offendes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
===Veröffentlichungen===&lt;br /&gt;
* Annales ducatus Styriae. 3 Bände. Graz 1768–1777. &amp;lt;ref&amp;gt;Der IV. Band ging leider als Manuskript verloren.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Beschreibung des Herzogthums Steyermark. 2 Bände. Grätz 1773, Lechner und Grätz 1802, Tusch. &lt;br /&gt;
* Beschreibung der k. k. Hauptstadt Grätz. 3 Bände. Salzburg 1781.&lt;br /&gt;
* Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks. 7 Bände. Graz 1786–1788.&lt;br /&gt;
* Abhandlung von der Verbindlichkeit zu fasten, und vom Brevier. Graz 1787. &lt;br /&gt;
* Die Klerisey hat vermöge ihrer Einsetzung das Recht Gesetze zu geben. Wien 1787.&lt;br /&gt;
* Gedanken von den Rechten und Freyheiten der k. k. österr. Kirche. 1787. &lt;br /&gt;
* Meine Gedanken von der Unzertrennlichkeit des katholischen Ehebandes. Wien 1787.&lt;br /&gt;
* Skizze der Aufklärung. Frankfurt und Leipzig 1788. &lt;br /&gt;
* Untersuchungen der Schrift des Fr. Neupauer: Über die Nichtigkeit der sogenannten feyerlichen Klostergelübde. Wien 1788.&lt;br /&gt;
* Nationalkirchenrecht Österreichs. 6 Bände. Graz 1788–1791&lt;br /&gt;
* Geschichte der Nuntiaturen Deutschlands. (Leipzig?), 1790. &lt;br /&gt;
* Wunderwerke der christlichen Kirche in den ersten dreyhundert Jahren. Wien 1788. &lt;br /&gt;
===Handschriftliche Überlieferung===&lt;br /&gt;
* Kritische Abhandlung vom Ursprunge des Stiftes Pöllau. 1770. &lt;br /&gt;
* Geistreiche Betrachtungen auf ein ganzes Jahr aus den 4 Büchern Thomae a Kempis. 1775. &lt;br /&gt;
* Patrologia sacra. 3 Bände. 1776. &lt;br /&gt;
* Jus in et circa sacra. Die Primatial und Mayestäts Rechte in zweenen Theilen. 1781. &amp;lt;ref&amp;gt;Mskr. in der Hofbibliothek zu München unter Cgm. 1380.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Geschichte der Gelehrten Innerösterreichs (1. Theil) und Die Kirche von Utrecht. (Unvollendet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
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		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Aquilin_Caesar&amp;diff=3602</id>
		<title>Aquilin Caesar</title>
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		<updated>2020-06-09T12:58:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Aquilin Caesar&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1720/11/02&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Graz (Steiermark)&lt;br /&gt;
|Einkleidung=1737/08/28&lt;br /&gt;
|Primiz=1743/08/28&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1792/06/02&lt;br /&gt;
|Sterbeort=Weiz (Steiermark)&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Vorau&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|GND=http://d-nb.info/gnd/104199202&lt;br /&gt;
|Quelle=[[Berthold Otto Černík]]: Die Schriftsteller der noch bestehenden Augustiner-Chorherrenstifte Österreichs von 1600 bis auf den heutigen Tag. Wien 1905, S. 320-322.&lt;br /&gt;
[https://archive.org/details/dieschriftstell00mittgoog/page/n341/mode/2up (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Caesar, * 2. November 1720 in Graz (Steiermark), † 2. Juni 1792 in Weiz (Steiermark), erhielt am 28. August 1737 im [[Stift Vorau|Chorherrenstift Vorau]] das Ordenskleid und brachte sein erstes Messopfer am 28. August 1743 dar. Er erwarb sich das Doktorat der Philosophie und das Lizentiat der Theologie. Nachdem er bis zum Jahr 1761 als Lehrer am stiftlichen Privatgymnasium und als Stiftsbibliothekar gewirkt hatte, wurde er Pfarrvikar in [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Dechantskirchen|Dechantskirchen]] und im Jahr 1765 in [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Friedberg|Friedberg]]. Auf diese Pfarre resignierte er freiwillig und zog sich wegen seiner Kränklichkeit nach Weiz zu seinem Freunde Josef Peinthor, welcher dort Dechant und Pfarrer war, zurück. Schon in Friedberg, noch mehr aber in Weiz, entfaltete er eine rege literarische Tätigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der so verdienstvolle und arbeitsfreudige Chorherr Aquilin Caesar starb am 2. Juni 1792 in Weiz, wo ihm durch den Propst des Stiftes Vorau [[Theophilus Kerschbaumer]] im Jahr 1845 ein Grabdenkmal gesetzt wurde mit der Aufschrift: &amp;quot;Historiae patriae patri Aquilino Julio Caesar, Canonico Reg. Lat. ordinis S. Augustini in ecclesiae collegiata ad D. Thomam Voravii, quondam Vicario in Friedberg, nato Graecii die II Nov. MDCCXX, denato hic in Weizberg die II. Junii MDCCLXXXXII lapidem hunc testem venerationis suae ponendum curavit Th. P. K. P. V. Anno MDCCCXLV. Decem passibus recto progrediens tumulum offendes.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
===Veröffentlichungen===&lt;br /&gt;
* Annales ducatus Styriae. 3 Bände. Graz 1768–1777. &amp;lt;ref&amp;gt;Der IV. Band ging leider als Manuskript verloren.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Beschreibung des Herzogthums Steyermark. 2 Bände. Grätz 1773, Lechner und Grätz 1802, Tusch. &lt;br /&gt;
* Beschreibung der k. k. Hauptstadt Grätz. 3 Bände. Salzburg 1781.&lt;br /&gt;
* Staat- und Kirchengeschichte des Herzogthum Steyermarks. 7 Bände. Graz 1786–1788.&lt;br /&gt;
* Abhandlung von der Verbindlichkeit zu fasten, und vom Brevier. Graz 1787. &lt;br /&gt;
* Die Klerisey hat vermöge ihrer Einsetzung das Recht Gesetze zu geben. Wien 1787.&lt;br /&gt;
* Gedanken von den Rechten und Freyheiten der k. k. österr. Kirche. 1787. &lt;br /&gt;
* Meine Gedanken von der Unzertrennlichkeit des katholischen Ehebandes. Wien 1787.&lt;br /&gt;
* Skizze der Aufklärung. Frankfurt und Leipzig 1788. &lt;br /&gt;
* Untersuchungen der Schrift des Fr. Neupauer: Über die Nichtigkeit der sogenannten feyerlichen Klostergelübde. Wien 1788.&lt;br /&gt;
* Nationalkirchenrecht Österreichs. 6 Bände. Graz 1788–1791&lt;br /&gt;
* Geschichte der Nuntiaturen Deutschlands. (Leipzig?), 1790. &lt;br /&gt;
* Wunderwerke der christlichen Kirche in den ersten dreyhundert Jahren. Wien 1788. &lt;br /&gt;
===Handschriftliche Überlieferung===&lt;br /&gt;
* Kritische Abhandlung vom Ursprunge des Stiftes Pöllau. 1770. &lt;br /&gt;
* Geistreiche Betrachtungen auf ein ganzes Jahr aus den 4 Büchern Thomae a Kempis. 1775. &lt;br /&gt;
* Patrologia sacra. 3 Bände. 1776. &lt;br /&gt;
* Jus in et circa sacra. Die Primatial und Mayestäts Rechte in zweenen Theilen. 1781. &amp;lt;ref&amp;gt;Mskr. in der Hofbibliothek zu München unter Cgm. 1380.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Geschichte der Gelehrten Innerösterreichs (1. Theil) und Die Kirche von Utrecht. (Unvollendet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einzelnachweise===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
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		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Theophilus_Kerschbaumer&amp;diff=3601</id>
		<title>Theophilus Kerschbaumer</title>
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		<updated>2020-06-09T12:38:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Theophilus Kerschbaumer&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1801/01/04&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Vorau (Steiermark)&lt;br /&gt;
|Einkleidung=1824/11/28&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1862/01/01&lt;br /&gt;
|Sterbeort=Vorau&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Vorau&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|GND=http://d-nb.info/gnd/1037215621&lt;br /&gt;
|Quelle=[[Berthold Otto Černík]]: Die Schriftsteller der noch bestehenden Augustiner-Chorherrenstifte Österreichs von 1600 bis auf den heutigen Tag. Wien 1905, S. 323–324.&lt;br /&gt;
[https://archive.org/details/dieschriftstell00mittgoog/page/n343/mode/2up (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Theophilus Kerschbaumer, * 4. Jänner 1801 in Vorau (Steiermark), † 1. Jänner 1862, empfing am 28. November 1824 im [[Stift Vorau]] das Ordenskleid. Im Jahr 1826 war er als Provisor auf der Pfarre [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Schäfern|Schäfern]] tätig und im folgenden Jahr als Kaplan und Novizenmeister im Stift. Bald darauf wurde er zum Stiftshofmeister und Präfekt der studierenden Kleriker des Stiftes in Graz ernannt. Während der fünf Jahre, die er in diesen Stellungen zu Graz verbrachte, war er auch akademischer Prediger für die Hörer der Rechte an der Universität. Seit 1833 weilte Kerschbaumer wieder in Vorau, und zwar als Vikar der Stiftspfarre und Stiftsdechant. Da er ein Ordensmann von besonderer Musterhaftigkeit und Gelehrtheit war, wählten ihn seine Mitbrüder am 20. Mai 1838 zum Stiftspropst. Seine Verdienste in der Folgezeit um die Ordensdisziplin, um den Wohlstand des Hauses, um Kunst und Wissenschaft sind nicht gering. Das von seinem Vorgänger Propst [[Franz Sales Knauer|Franz Sales II. Knauer]] errichtete Hausgymnasium, bestehend aus den vier unteren Klassen, unterhielt er trotz großer Opfer noch durch die fünf ersten Jahre seiner Regierung. Den beiden Chorherren des Stifes, [[Eusebius Rößl]] und [[Marcellin Schlager]], gewährte er Gelegenheit, den Doktorgrad der Theologie zu erwerben. Er ließ alte wertvolle Gemälde renovieren und legte eine Münzensammlung an, zu der er eigenhändig den Katalog schrieb. Die Bibliothek bereicherte er mit wertvollen Büchern. Ihm ist vor allem auch die Veröffentlichung des kostbaren Kodex 276 (alt 11) der Handschriftensammlung, welcher die Kaiserchronik nebst altdeutschen Gedichten enthält, durch den Sprachforscher und Universitätsbibliothekar in Wien Josef Diemer († 1869) zu verdanken. Dieser Kodex, das älteste literarische Denkmal im Stift Vorau, wurde auf Befehl des zweiten Propstes namens Bernhard, von einem gewissen Wolfgang in staunenswert zierlicher Handschrift geschrieben. &amp;lt;ref&amp;gt;Über den Kodex siehe Nagl und Zeidler, Deutsch-Österreichische Literaturgeschichte. Wien 1899. S. 150 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Propst Kerschbaumer selbst sammelte viel Material zu einer Geschichte des Stiftes, welche anlässlich der Säkularfeier desselben hätte erscheinen sollen (1863), doch er starb bereits am 1. Jänner 1862. Seine Vorarbeiten zur Hausgeschichte sind im Stift Vorau noch aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Theophilus Kerschbaumer Nekrolog in Grazer Tagespost 1862, Nr. 7. [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=gpt&amp;amp;datum=18620110&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33 (Digitalisat)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ #invoke: Funktionsleiste | Execute&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER1=[[Franz Sales Freiherr von Taufferer|Franz Sales I. Freiherr von Taufferer]]&lt;br /&gt;
|FUNKTION1=[[Liste der Pröpste des Stiftes Vorau|Propst des Stiftes Vorau]]&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Novizenmeister]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
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		<updated>2020-06-09T12:37:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Theophilus Kerschbaumer&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1801/01/04&lt;br /&gt;
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|Quelle=[[Berthold Otto Černík]]: Die Schriftsteller der noch bestehenden Augustiner-Chorherrenstifte Österreichs von 1600 bis auf den heutigen Tag. Wien 1905, S. 323–324.&lt;br /&gt;
[https://archive.org/details/dieschriftstell00mittgoog/page/n343/mode/2up (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Theophilus Kerschbaumer, * 4. Jänner 1801 in Vorau (Steiermark), † 1. Jänner 1862, empfing am 28. November 1824 im [[Stift Vorau]] das Ordenskleid. Im Jahr 1826 war er als Provisor auf der Pfarre [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Schäfern|Schäfern]] tätig und im folgenden Jahr als Kaplan und Novizenmeister im Stift. Bald darauf wurde er zum Stiftshofmeister und Präfekt der studierenden Kleriker des Stiftes in Graz ernannt. Während der fünf Jahre, die er in diesen Stellungen zu Graz verbrachte, war er auch akademischer Prediger für die Hörer der Rechte an der Universität. Seit 1833 weilte Kerschbaumer wieder in Vorau, und zwar als Vikar der Stiftspfarre und Stiftsdechant. Da er ein Ordensmann von besonderer Musterhaftigkeit und Gelehrtheit war, wählten ihn seine Mitbrüder am 20. Mai 1838 zum Stiftspropst. Seine Verdienste in der Folgezeit um die Ordensdisziplin, um den Wohlstand des Hauses, um Kunst und Wissenschaft sind nicht gering. Das von seinem Vorgänger Propst [[Franz Sales Knauer|Franz Sales II. Knauer]] errichtete Hausgymnasium, bestehend aus den vier unteren Klassen, unterhielt er trotz großer Opfer noch durch die fünf ersten Jahre seiner Regierung. Den beiden Chorherren des Stifes, [[Eusebius Rößl]] und [[Marcellin Schlager]], gewährte er Gelegenheit, den Doktorgrad der Theologie zu erwerben. Er ließ alte wertvolle Gemälde renovieren und legte eine Münzensammlung an, zu der er eigenhändig den Katalog schrieb. Die Bibliothek bereicherte er mit wertvollen Büchern. Ihm ist vor allem auch die Veröffentlichung des kostbaren Kodex 276 (alt 11) der Handschriftensammlung, welcher die Kaiserchronik nebst altdeutschen Gedichten enthält, durch den Sprachforscher und Universitätsbibliothekar in Wien Josef Diemer († 1869) zu verdanken. Dieser Kodex, das älteste literarische Denkmal im Stift Vorau, wurde auf Befehl des zweiten Propstes namens Bernhard, von einem gewissen Wolfgang in staunenswert zierlicher Handschrift geschrieben. &amp;lt;ref&amp;gt;Über den Kodex siehe Nagl und Zeidler, Deutsch-Österreichische Literaturgeschichte. Wien 1899. S. 150 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Propst Kerschbaumer selbst sammelte viel Material zu einer Geschichte des Stiftes, welche anlässlich der Säkularfeier desselben hätte erscheinen sollen (1863), doch er starb bereits am 1. Jänner 1862. Seine Vorarbeiten zur Hausgeschichte sind im Stift Vorau noch aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Theophilus Kerschbaumer Nekrolog in Grazer Tagespost 1862, Nr. 7. [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=gpt&amp;amp;datum=18620110&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33 (Digitalisat)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
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[https://archive.org/details/dieschriftstell00mittgoog/page/n343/mode/2up (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Theophilus Kerschbaumer, * 4. Jänner 1801 in Vorau (Steiermark), † 1. Jänner 1862, empfing am 28. November 1824 im [[Stift Vorau]] das Ordenskleid. Im Jahr 1826 war er als Provisor auf der Pfarre [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Schäfern|Schäfern]] tätig und im folgenden Jahr als Kaplan und Novizenmeister im Stift. Bald darauf wurde er zum Stiftshofmeister und Präfekt der studierenden Kleriker des Stiftes in Graz ernannt. Während der fünf Jahre, die er in diesen Stellungen zu Graz verbrachte, war er auch akademischer Prediger für die Hörer der Rechte an der Universität. Seit 1833 weilte Kerschbaumer wieder in Vorau, und zwar als Vikar der Stiftspfarre und Stiftsdechant. Da er ein Ordensmann von besonderer Musterhaftigkeit und Gelehrtheit war, wählten ihn seine Mitbrüder am 20. Mai 1838 zum Stiftspropst. Seine Verdienste in der Folgezeit um die Ordensdisziplin, um den Wohlstand des Hauses, um Kunst und Wissenschaft sind nicht gering. Das von seinem Vorgänger Propst [[Franz Sales Knauer|Franz Sales II. Knauer]] errichtete Hausgymnasium, bestehend aus den vier unteren Klassen, unterhielt er trotz großer Opfer noch durch die fünf ersten Jahre seiner Regierung. Den beiden Chorherren des Stifes, [[Eusebius Rößl]] und [[Marcellin Schlager]], gewährte er Gelegenheit, den Doktorgrad der Theologie zu erwerben. Er ließ alte wertvolle Gemälde renovieren und legte eine Münzensammlung an, zu der er eigenhändig den Katalog schrieb. Die Bibliothek bereicherte er mit wertvollen Büchern. Ihm ist vor allem auch die Veröffentlichung des kostbaren Kodex 276 (alt 11) der Handschriftensammlung, welcher die Kaiserchronik nebst altdeutschen Gedichten enthält, durch den Sprachforscher und Universitätsbibliothekar in Wien Josef Diemer († 1869) zu verdanken. Dieser Kodex, das älteste literarische Denkmal im Stift Vorau, wurde auf Befehl des zweiten Propstes namens Bernhard, von einem gewissen Wolfgang in staunenswert zierlicher Handschrift geschrieben. &amp;lt;ref&amp;gt;Über den Kodex siehe Nagl und Zeidler, Deutsch-Österreichische Literaturgeschichte. Wien 1899. S. 150 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Propst Kerschbaumer selbst sammelte viel Material zu einer Geschichte des Stiftes, welche anlässlich der Säkularfeier desselben hätte erscheinen sollen (1863), doch er starb bereits am 1. Jänner 1862. Seine Vorarbeiten zur Hausgeschichte sind im Stift Vorau noch aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Theophilus Kerschbaumer Nekrolog in Grazer Tagespost 1862, Nr. 7. [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=gpt&amp;amp;datum=18620110&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33 (Digitalisat)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ #invoke: Funktionsleiste | Execute&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
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&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
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[https://archive.org/details/dieschriftstell00mittgoog/page/n343/mode/2up (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Theophilus Kerschbaumer, * 4. Jänner 1801 in Vorau (Steiermark), † 1. Jänner 1862, empfing am 28. November 1824 im [[Stift Vorau]] das Ordenskleid. Im Jahr 1826 war er als Provisor auf der Pfarre [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Schäfern|Schäfern]] tätig und im folgenden Jahr als Kaplan und Novizenmeister im Stift. Bald darauf wurde er zum Stiftshofmeister und Präfekt der studierenden Kleriker des Stiftes in Graz ernannt. Während der fünf Jahre, die er in diesen Stellungen zu Graz verbrachte, war er auch akademischer Prediger für die Hörer der Rechte an der Universität. Seit 1833 weilte Kerschbaumer wieder in Vorau, und zwar als Vikar der Stiftspfarre und Stiftsdechant. Da er ein Ordensmann von besonderer Musterhaftigkeit und Gelehrtheit war, wählten ihn seine Mitbrüder am 20. Mai 1838 zum Stiftspropst. Seine Verdienste in der Folgezeit um die Ordensdisziplin, um den Wohlstand des Hauses, um Kunst und Wissenschaft sind nicht gering. Das von seinem Vorgänger Propst [[Franz Sales II. Knauer]] errichtete Hausgymnasium, bestehend aus den vier unteren Klassen, unterhielt er trotz großer Opfer noch durch die fünf ersten Jahre seiner Regierung. Den beiden Chorherren des Stifes, [[Eusebius Rößl]] und [[Marcellin Schlager]], gewährte er Gelegenheit, den Doktorgrad der Theologie zu erwerben. Er ließ alte wertvolle Gemälde renovieren und legte eine Münzensammlung an, zu der er eigenhändig den Katalog schrieb. Die Bibliothek bereicherte er mit wertvollen Büchern. Ihm ist vor allem auch die Veröffentlichung des kostbaren Kodex 276 (alt 11) der Handschriftensammlung, welcher die Kaiserchronik nebst altdeutschen Gedichten enthält, durch den Sprachforscher und Universitätsbibliothekar in Wien Josef Diemer († 1869) zu verdanken. Dieser Kodex, das älteste literarische Denkmal im Stift Vorau, wurde auf Befehl des zweiten Propstes namens Bernhard, von einem gewissen Wolfgang in staunenswert zierlicher Handschrift geschrieben. &amp;lt;ref&amp;gt;Über den Kodex siehe Nagl und Zeidler, Deutsch-Österreichische Literaturgeschichte. Wien 1899. S. 150 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Propst Kerschbaumer selbst sammelte viel Material zu einer Geschichte des Stiftes, welche anlässlich der Säkularfeier desselben hätte erscheinen sollen (1863), doch er starb bereits am 1. Jänner 1862. Seine Vorarbeiten zur Hausgeschichte sind im Stift Vorau noch aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Theophilus Kerschbaumer Nekrolog in Grazer Tagespost 1862, Nr. 7. [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=gpt&amp;amp;datum=18620110&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33 (Digitalisat)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{ #invoke: Funktionsleiste | Execute&lt;br /&gt;
|VORGÄNGER1=[[Jakob II. Johannes Cini|Jakob II. Johannes Cini]]&lt;br /&gt;
|FUNKTION1=[[Liste der Pröpste des Stiftes Klosterneuburg|Propst des Stiftes Klosterneuburg]]&lt;br /&gt;
|ZEITRAUM1=1707–1748&lt;br /&gt;
|NACHFOLGER1=[[Berthold II. Johannes Paul Staudinger]] &lt;br /&gt;
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|FUNKTION2=[[Liste der Dechanten des Stiftes Klosterneuburg|Dechant des Stiftes Klosterneuburg]]&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Novizenmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
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		<updated>2020-06-09T12:17:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Theophilus Kerschbaumer&lt;br /&gt;
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|Geburtsdatum=1801/01/04&lt;br /&gt;
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|Quelle=[[Berthold Otto Černík]]: Die Schriftsteller der noch bestehenden Augustiner-Chorherrenstifte Österreichs von 1600 bis auf den heutigen Tag. Wien 1905, S. 323–324.&lt;br /&gt;
[https://archive.org/details/dieschriftstell00mittgoog/page/n343/mode/2up (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Theophilus Kerschbaumer, * 4. Jänner 1801 in Vorau (Steiermark), † 1. Jänner 1862, empfing am 28. November 1824 im [[Stift Vorau]] das Ordenskleid. Im Jahr 1826 war er als Provisor auf der Pfarre [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Schäfern|Schäfern]] tätig und im folgenden Jahr als Kaplan und Novizenmeister im Stift. Bald darauf wurde er zum Stiftshofmeister und Präfekt der studierenden Kleriker des Stiftes in Graz ernannt. Während der fünf Jahre, die er in diesen Stellungen zu Graz verbrachte, war er auch akademischer Prediger für die Hörer der Rechte an der Universität. Seit 1833 weilte Kerschbaumer wieder in Vorau, und zwar als Vikar der Stiftspfarre und Stiftsdechant. Da er ein Ordensmann von besonderer Musterhaftigkeit und Gelehrtheit war, wählten ihn seine Mitbrüder am 20. Mai 1838 zum Stiftspropst. Seine Verdienste in der Folgezeit um die Ordensdisziplin, um den Wohlstand des Hauses, um Kunst und Wissenschaft sind nicht gering. Das von seinem Vorgänger Propst [[Franz Sales II. Knauer]] errichtete Hausgymnasium, bestehend aus den vier unteren Klassen, unterhielt er trotz großer Opfer noch durch die fünf ersten Jahre seiner Regierung. Den beiden Chorherren des Stifes, [[Eusebius Rößl]] und [[Marcellin Schlager]], gewährte er Gelegenheit, den Doktorgrad der Theologie zu erwerben. Er ließ alte wertvolle Gemälde renovieren und legte eine Münzensammlung an, zu der er eigenhändig den Katalog schrieb. Die Bibliothek bereicherte er mit wertvollen Büchern. Ihm ist vor allem auch die Veröffentlichung des kostbaren Kodex 276 (alt 11) der Handschriftensammlung, welcher die Kaiserchronik nebst altdeutschen Gedichten enthält, durch den Sprachforscher und Universitätsbibliothekar in Wien Josef Diemer († 1869) zu verdanken. Dieser Kodex, das älteste literarische Denkmal im Stift Vorau, wurde auf Befehl des zweiten Propstes namens Bernhard, von einem gewissen Wolfgang in staunenswert zierlicher Handschrift geschrieben. &amp;lt;ref&amp;gt;Über den Kodex siehe Nagl und Zeidler, Deutsch-Österreichische Literaturgeschichte. Wien 1899. S. 150 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Propst Kerschbaumer selbst sammelte viel Material zu einer Geschichte des Stiftes, welche anlässlich der Säkularfeier desselben hätte erscheinen sollen (1863), doch er starb bereits am 1. Jänner 1862. Seine Vorarbeiten zur Hausgeschichte sind im Stift Vorau noch aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
Theophilus Kerschbaumer Nekrolog in Grazer Tagespost 1862, Nr. 7. [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=gpt&amp;amp;datum=18620110&amp;amp;seite=3&amp;amp;zoom=33 (Digitalisat)] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Novizenmeister]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Propst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
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		<updated>2020-06-09T11:45:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Theophilus Kerschbaumer&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1801/01/04&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Vorau (Steiermark)&lt;br /&gt;
|Einkleidung=1824/11/28&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1862/01/01&lt;br /&gt;
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|Institution=Stift Vorau&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|GND=http://d-nb.info/gnd/1037215621&lt;br /&gt;
|Quelle=[[Berthold Otto Černík]]: Die Schriftsteller der noch bestehenden Augustiner-Chorherrenstifte Österreichs von 1600 bis auf den heutigen Tag. Wien 1905, S. 323–324.&lt;br /&gt;
[https://archive.org/details/dieschriftstell00mittgoog/page/n343/mode/2up (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Theophilus Kerschbaumer, * 4. Jänner 1801 in Vorau (Steiermark), † 1. Jänner 1862, empfing am 28. November 1824 im Stift Vorau das Ordenskleid. Im Jahr 1826 war er als Provisor auf der Pfarre [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Schäfern|Schäfern]] tätig und im folgenden Jahr als Kaplan und Novizenmeister im Stift. Bald darauf wurde er zum Stiftshofmeister und Präfekt der studierenden Kleriker des Stiftes in Graz ernannt. Während der fünf Jahre, die er in diesen Stellungen zu Graz verbrachte, war er auch akademischer Prediger für die Hörer der Rechte an der Universität. Seit 1833 weilte Kerschbaumer wieder in Vorau, und zwar als Vikar der Stiftspfarre und Stiftsdechant. Da er ein Ordensmann von besonderer Musterhaftigkeit und Gelehrtheit war, wählten ihn seine Mitbrüder am 20. Mai 1838 zum Stiftspropst. Seine Verdienste in der Folgezeit um die Ordensdisziplin, um den Wohlstand des Hauses, um Kunst und Wissenschaft sind nicht gering. Das von seinem Vorgänger Propst Franz Sales II. Knauer errichtete Hausgymnasium, bestehend aus den vier unteren Klassen, unterhielt er trotz großer Opfer noch durch die fünf ersten Jahre seiner Regierung. Den beiden Chorherren des Stifes, Eusebius Rößl und Marcellin Schlager, gewährte er Gelegenheit, sich den Doktorgrad der Theologie zu erwerben. Er ließ alte wertvolle Gemälde renovieren und legte eine Münzensammlung an, zu der er eigenhändig den Katalog schrieb. Die Bibliothek bereicherte er mit wertvollen Büchern. Ihm ist vor allem auch die Veröffentlichung des kostbaren Kodex 276 (alt 11) der Handschriftensammlung, welcher die Kaiserchronik nebst altdeutschen Gedichten enthält, durch den Sprachforscher und Universitätsbibliothekar in Wien Josef Diemer († 1869) zu verdanken. Dieser Kodex, das älteste literarische Denkmal im Stift Vorau, wurde auf Befehl des zweiten Propstes namens Bernhard, von einem gewissen Wolfgang in staunenswert zierlicher Handschrift geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Propst Kerschbaumer selbst sammelte viel Material zu einer Geschichte des Stiftes, welche anlässlich der Säkularfeier desselben hätte erscheinen sollen (1863), doch er starb bereits am 1. Jänner 1862. Seine Vorarbeiten zur Hausgeschichte sind im Stift Vorau noch aufbewahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Über den Kodex siehe Nagl und Zeidler, Deutsch-Österreichische Literaturgeschichte. Wien 1899, Fromme; pag. 150 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in der Steiermark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Novizenmeister]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
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		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Anianus_Stadler&amp;diff=3591</id>
		<title>Anianus Stadler</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Anianus Stadler&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Vorau&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|Quelle=[[Berthold Otto Černík]]: Die Schriftsteller der noch bestehenden Augustiner-Chorherrenstifte Österreichs von 1600 bis auf den heutigen Tag. Wien 1905, S. 320.&lt;br /&gt;
[https://archive.org/details/dieschriftstell00mittgoog/page/n341/mode/2up (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Anianus Stadler, Bakkalaureus der Theologie, trat im Jahr 1736 aus dem Stift Vorau in das [[Stift Rottenmann|Chorherrenstift Rottenmann]] über. Er versah dann die Seelsorge in der Pfarre [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Pöls|Pöls]] und bekleidete als Pfarrvikar von Pöls die Würde eines Archidiakons. Im Jahr 1746 resignierte er auf diese Pfarre. &lt;br /&gt;
[[Franz Toepsl]], Propst zu Pollingen, führt ihn in seinem &amp;quot;Elenchus onomasticus scriptorum S. et Ap. ordinis Canonicorum Reg. S. Aug.&amp;quot; &amp;lt;ref&amp;gt;Das von Toepsl verfasste Werk &amp;quot;Scriptores ordinis Canonicorum Reg. S. Augustini ordine alphabetico&amp;quot; befindet sich in der Münchner Staatsbibliothek (Codq. lat. 26400–26428 Fol.)&amp;lt;/ref&amp;gt; als Schriftsteller an. Bisher ist es aber nicht möglich gewesen, die Werke namhaft zu machen, welche ihn zum Verfasser haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Über Toepsl siehe Brunner, &amp;quot;Ein Chorherrenbuch.&amp;quot; Würzburg 1883. S. 77 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einzelnachweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schriftsteller]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Anianus Stadler&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Vorau&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|Quelle=[[Berthold Otto Černík]]: Die Schriftsteller der noch bestehenden Augustiner-Chorherrenstifte Österreichs von 1600 bis auf den heutigen Tag. Wien 1905, S. 320.&lt;br /&gt;
[https://archive.org/details/dieschriftstell00mittgoog/page/n341/mode/2up (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Anianus Stadler, Bakkalaureus der Theologie, trat im Jahr 1736 aus dem Stift Vorau in das [[Stift Rottenmann|Chorherrenstift Rottenmann]] über. Er versah dann die Seelsorge in der Pfarre [[Liste der Pfarren des Stiftes Vorau #Pöls|Pöls]] und bekleidete als Pfarrvikar von Pöls die Würde eines Archidiakons. Im Jahr 1746 resignierte er auf diese Pfarre. &lt;br /&gt;
Franz Toepsl, Propst zu Pollingen, führt ihn in seinem &amp;quot;Elenchus onomasticus scriptorum S. et Ap. ordinis Canonicorum Reg. S. Aug.&amp;quot; [Das von Toepsl verfasste Werk &amp;quot;Scriptores ordinis Canonicorum Reg. S. Augustini ordine alphabetico&amp;quot; befindet sich in der Münchner Staatsbibliothek (Codq. lat. 26400–26428 Fol.)] als Schriftsteller an. Bisher ist es aber nicht möglich gewesen, die Werke namhaft zu machen, welche ihn zum Verfasser haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Über Toepsl siehe Brunner, &amp;quot;Ein Chorherrenbuch.&amp;quot; Würzburg 1883. S. 77 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schridtsteller]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
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	<entry>
		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Amandus_Karl_Haring&amp;diff=3587</id>
		<title>Amandus Karl Haring</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Amandus Karl Haring&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1686&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Graz (Steiermark)&lt;br /&gt;
|Primiz=1710/05/03&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1739&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Vorau&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|Quelle=[[Berthold Otto Černík]]: Die Schriftsteller der noch bestehenden Augustiner-Chorherrenstifte Österreichs von 1600 bis auf den heutigen Tag. Wien 1905, S. 318.&lt;br /&gt;
[https://archive.org/details/dieschriftstell00mittgoog/page/n339/mode/2up (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Amandus Karl Haring, * 1686 in Graz (Steiermark), † 1739, legte 1710 in [[Stift Vorau|Vorau]] die feierliche Profess ab und feierte am 3. Mai 1710 seine Primiz. Da um diese Zeit das Stift Vorau mit der Administration des [[Stift Rottenmann|Chorherrenstifts Rottenmann]] betraut war, musste Amand Haring von 1710 bis 1718 auf der diesem Stift inkorporierten Pfarre [[Liste der Pfarren des Stiftes Rottenmann #Irding|Irding]] die Kaplanstelle versehen, er war sogar zum Administrator dieses Stifts ausersehen. Auf seine Bitten wurde aber dieses ihm zugedachte Amt einem anderen Chorherrn verliehen. Von 1718 an versah Haring die Stelle eines Präfekten im Vorauerhof zu Graz, bis er 1724 auf den Posten eines Stiftsdechants berufen wurde, welche Würde er bis zu seinem Tod im Jahr 1739 bekleidete.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
===Veröffentlichungen===&lt;br /&gt;
* Sacer Parnassus, in quo a novem Musis todidem heroes apostolici decantantur. Graz 1718. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Handschriftliche Überlieferung===&lt;br /&gt;
* Sacra Metamorphosis sive Transfigurationum Ovidianarum reductio ad sacram veritatem. 2 Bände. 1738. &lt;br /&gt;
* Saeculum scripturistico–chronographicum ab anno 1715 usque adannum 1815.&lt;br /&gt;
* Textus scripturistico chronographici extracti ex universa sacra scriptura ab anno 1712 usque ad annum 1800.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren in der Steiermark]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://sacra.wiki/index.php?title=Marcellin_Anton_Simbinelli&amp;diff=3584</id>
		<title>Marcellin Anton Simbinelli</title>
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		<updated>2020-06-09T08:40:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Sarah Deichstetter: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Person&lt;br /&gt;
|Name=Marcellin Anton Simbinelli Edler von Battistoni&lt;br /&gt;
|Geschlecht=männlich&lt;br /&gt;
|Geburtsdatum=1697/08/19&lt;br /&gt;
|Geburtsort=Graz (Steiermark)&lt;br /&gt;
|Sterbedatum=1774&lt;br /&gt;
|Sterbeort=Stift Vorau (Steiermark)&lt;br /&gt;
|Institution=Stift Vorau&lt;br /&gt;
|Funktion=Chorherr&lt;br /&gt;
|Quelle=[[Berthold Otto Černík]]: Die Schriftsteller der noch bestehenden Augustiner-Chorherrenstifte Österreichs von 1600 bis auf den heutigen Tag. Wien 1905, S. 319.&lt;br /&gt;
[https://archive.org/details/dieschriftstell00mittgoog/page/n339/mode/2up (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Marcellin Anton Simbinelli Edler von Battistoni, * 19. August 1697 in Graz (Steiermark), † 1774 in Vorau (Steiermark), Doktor der Theologie, wurde im Jahr 1720 ordiniert. Der Propst von Vorau [[Franz Sebastian von Webersberg]] übertrug ihm im Jahr 1724 die Verwaltung der Stadtpfarre [[Liste der Pfarren des Stiftes Rottenmann #Rottenmann|Rottenmann]]. Als nun im Jahr 1736 das [[Stift Rottenmann|Chorherrenstift Rottenmann]] wieder selbständig eingerichtet und mit Chorherren von Vorau besetzt wurde, trat Simbinelli in jenes Kloster über, wo er 1774 starb. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Werke==&lt;br /&gt;
* Der bedrängte und sterbende Christ. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Sebastian Brunner: &amp;quot;Ein Chorherrenbuch&amp;quot;. Würzburg 1883. S. 666.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[kategorie:Geboren in der Steiermark]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Sarah Deichstetter</name></author>
	</entry>
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